{"id":1461,"date":"2014-05-09T07:32:15","date_gmt":"2014-05-09T05:32:15","guid":{"rendered":"http:\/\/handball.tsv-reh.de\/?p=1461"},"modified":"2014-05-09T07:32:16","modified_gmt":"2014-05-09T05:32:16","slug":"ellermann-fans-sind-ein-wichtiger-rueckhalt","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/handball.tsv-reh.de\/?p=1461","title":{"rendered":"Ellermann: \u201eFans sind ein wichtiger R\u00fcckhalt\u201c"},"content":{"rendered":"<p>Interview der Woche mit Torh\u00fcterin Janine Ellermann von der HSG Hohenlimburg<\/p>\n<p>Von Fabian Sommer<br \/>\nHohenlimburg. Janine Ellermann war in dieser Saison ein wichtiger R\u00fcckhalt f\u00fcr das verletzungsanf\u00e4llige Team der HSG Hohenlimburg, welches trotz aller R\u00fcckschl\u00e4ge auf dem dritten Tabellenplatz der Landesliga ins Ziel kam. Die 24-j\u00e4hrige Torfrau, die schon seit Kindesbeinen bei den HSG-Handballerinnen zwischen den Pfosten steht, erlebte w\u00e4hrend der Jugend von 2006 bis 2009 eine Episode au\u00dferhalb Hohenlimburgs, n\u00e4mlich bei Borussia Dortmund. Nach der letzten A-Jugend-Spielzeit wechselte Ellermann aber ins heimische Hohenlimburg zur\u00fcck, obwohl ihr in Aussicht gestellt wurde, bald Bundesliga-Luft zu schnuppern. Im Interview mit dieser Zeitung spricht die Lehramtsstudentin der evangelischen Theologie und Englisch \u00fcber die Zeit beim BVB, die R\u00fcckkehr nach Hohenlimburg und ihre Zukunftsw\u00fcnsche.<\/p>\n<p><em>Frage: Janine, wie verlief f\u00fcr Sie der Wechsel von der \u201ekleinen\u201c HSG zur gro\u00dfen Borussia aus Dortmund? <\/em><br \/>\nJanine Ellermann: Wir haben \u00addamals mit der HSG gegen Dortmund um die S\u00fcdwestfalenmeisterschaft gespielt, wobei ich denen wohl aufgefallen bin. Eine ehemalige Mitspielerin aus Hohenlimburg hat mich ebenfalls ins Gespr\u00e4ch \u00adgebracht. Als die Trainerin auf mich zukam, ging alles sehr schnell. <\/p>\n<p><em>Was war das Besondere am BVB? <\/em><br \/>\nDefinitiv die Spiele um die Deutsche Meisterschaft, sowie die highlightreichen Ausw\u00e4rtsfahrten dorthin. Es gab sogar einen Fanclub, der mit uns gereist ist, um uns zu unterst\u00fctzen. Dazu kommt, dass ich in Dortmund direkt gut integriert und toll aufgenommen wurde. <\/p>\n<p><em>Was waren denn die gr\u00f6\u00dften Unterschiede zur Arbeit bei der HSG? <\/em><br \/>\nZu der Zeit waren wir bei der HSG schon eine gute Truppe, aber beim BVB war alles noch mal deutlich leistungsbezogener. Mit dem BVB sind wir damals Dritter bei der Deutschen Meisterschaft geworden. Dar\u00fcber hinaus haben wir als BVB-Handballer allerdings wenig vom Ruhm der Fu\u00dfball-Profis abbekommen (schmunzelt). <\/p>\n<p><em>Gab es trotz der leistungsbezogenen Arbeit Parallelen zur HSG? <\/em><br \/>\nIm Grunde war vieles gleich, wie etwa der Spa\u00df am Handball, der Ehrgeiz und die Freundschaften. Dennoch war es leistungsbezogener und zukunftsorientierter. <\/p>\n<p><em>Trotzdem sind Sie 2009 zu ihrem Heimatverein zur\u00fcckgekehrt und stehen immer noch zwischen den Pfosten. Was fasziniert Sie an dem Verein? <\/em><br \/>\nIch bin hier gro\u00df geworden, meine Mutter hat hier schon gespielt. Die alten Freunde, mit denen ich damals viel Spa\u00df hatte und Erfolge gefeiert habe, spielten immer noch bei der HSG. Dar\u00fcber hinaus ist es von meinem Elternhaus nur einen Katzensprung zur Halle. Das ist nicht mit dem Aufwand zu vergleichen, falls ich mich im Dortmunder Profibereich versucht h\u00e4tte. <\/p>\n<p><em>Wollten Sie damals den Sprung wagen? <\/em><br \/>\nDer leider bereits verstorbene Gustl Wilke wollte, dass ich es im Bundesliga-Team versuche. Aber das Abitur ging zu der Zeit vor. \u00dcberhaupt war in der Jugend der Handball sehr dominant in meinem Leben. Nebenher habe ich auch in der Westfalen- bzw. auch der Westdeutschen Auswahlmannschaft gespielt, welche am Wochenende mit Lehrg\u00e4ngen verbunden waren. Ich wollte meinen Fokus wegen der hohen Zeitintensit\u00e4t dann auf andere Dinge legen. <\/p>\n<p><em>W\u00fcrden Sie den Verein noch einmal wechseln? <\/em><br \/>\nSo wie es momentan aussieht, eher nicht. Aber man soll ja niemals nie sagen. Ich bin da eher von der bequemen Sorte und arbeite nach dem Minimalprinzip. <\/p>\n<p><em>Ihre Mitspielerin Nina Hillebrecht \u00e4u\u00dferte sich neulich in einem Interview sehr lobend \u00fcber das Hohenlimburger Publikum. Ist das f\u00fcr Sie ebenfalls ein wichtiger Aspekt? <\/em><br \/>\nIch kann mich Nina da nur anschlie\u00dfen. Das Publikum ist definitiv ein Faktor bei der HSG. Die Fans sind ein wichtiger R\u00fcckhalt, auf den ich auch in der kommenden Saison z\u00e4hle. Hoffentlich erscheinen sie wieder zahlreich. <\/p>\n<p><em>F\u00fcr was k\u00f6nnen Sie sich abseits des Handballs begeistern ?<\/em><br \/>\nNeben meinem Studium arbeite ich im Caf\u00e9 Real in Hohenlimburg, einem Jugendzentrum der AWO. Die Arbeit mit den Kindern und Jugendlichen macht mir sehr viel Spa\u00df, das ist schon mal eine gute Vorbereitung auf mein sp\u00e4teres Leben als Lehrer. <\/p>\n<p><em>Da Sie gerne mit Kindern und Jugendlichen zusammenarbeiten, k\u00e4me da der Job als Handball-Trainerin f\u00fcr Sie in Frage? <\/em><br \/>\nDa fehlt mir die Kompetenz (lacht). Das Tor ist mein Revier, den Rest \u00fcberlasse ich den anderen. <\/p>\n<p><em>Wie sehen Ihre Zukunftsw\u00fcnsche aus ? M\u00f6chten Sie weiterhin f\u00fcr die HSG aktiv sein? <\/em><br \/>\nMein Wunsch Nummer eins ist es, gesund zu bleiben. Wenn meine Knochen das mitmachen, w\u00fcrde ich gerne noch l\u00e4nger spielen, auch wenn ich arbeite. Aber irgendwann ist auch mal gut, da man sich im Alter schneller verletzt. Allerdings sind Torh\u00fcter ja potenziell l\u00e4nger aktiv, da wir nicht so viel Pr\u00fcgel erhalten wie die auf dem Feld.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Interview der Woche mit Torh\u00fcterin Janine Ellermann von der HSG Hohenlimburg Von Fabian Sommer Hohenlimburg. 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