{"id":1855,"date":"2014-11-07T07:20:56","date_gmt":"2014-11-07T06:20:56","guid":{"rendered":"http:\/\/handball.tsv-reh.de\/?p=1855"},"modified":"2014-11-07T07:20:56","modified_gmt":"2014-11-07T06:20:56","slug":"derbys-zwischen-oege-und-reh-hoehepunkte","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/handball.tsv-reh.de\/?p=1855","title":{"rendered":"Derbys zwischen Oege und Reh H\u00f6hepunkte"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/tsv-germania-hohenlimburg-reh-1894-e-v.online.de\/HSGneu\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/IMG_0001.png\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/tsv-germania-hohenlimburg-reh-1894-e-v.online.de\/HSGneu\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/IMG_0001.png\" alt=\"IMG_0001.PNG\" class=\"alignnone size-full\" \/><\/a><\/p>\n<p>Serie: Vera und Hans Zelder betreuen seit \u00fcber 30 Jahren die Cafeteria der Hohenlimburger Handballer<\/p>\n<p>Von Lutz Risse<br \/>\nHohenlimburg. Wer regelm\u00e4\u00dfig die Hohenlimburger HSG-Handballer bei Meisterschaftsspielen besucht, kommt an zwei engagierten Menschen nicht vorbei \u2013 obwohl sie eigentlich \u201eHinter den Kulissen\u201c stehen. Sie sorgen daf\u00fcr, dass jeder Zuschauer sein Getr\u00e4nk und einige Leckereien auf die Gabel bekommt. Die Rede ist von Vera und Hans Zelder.<\/p>\n<p>\u201eWir machen das jetzt \u00fcber 30 Jahre\u201c, sagt Vera Zelder im Gespr\u00e4ch mit dieser Zeitung. Angefangen hat alles beim TuS Oege, als ihr Sohn Michael \u2013 sp\u00e4ter auch Thomas \u2013 mit dem Handballspielen beginnt. Deren Eltern erledigen sofort Aufgaben wie Fahrdienste oder Trikots waschen. Der TuS Oege erkennt sofort, dass die beiden mit Herzblut beim Handballsport dabei sind. \u201eDann hat der Vorstand Vera gefragt, ob sie den Verkauf bei Heimspielen machen w\u00fcrde\u201c, sagt Hans Zelder. Als 1995 Germania Reh und TuS Oege die HSG Hohenlimburg gr\u00fcnden, bleiben sie dabei. \u201eMan muss zusammenwachsen. Daher haben wir weitergemacht. Jetzt machen wir das fast 20 Jahre f\u00fcr die HSG\u201c, so Vera Zelder. Die HSG m\u00f6chte den 20-j\u00e4hrigen Geburtstag 2005 \u00fcbrigens feiern, Hans Zelder steckt bereits in den Planungen. \u201eSo etwas will vorbereitet sein. Das geht nicht von heute auf morgen.\u201c<\/p>\n<p>Alles wird frisch eingekauft<br \/>\nMit einem einst\u00fcndigen Thekendienst und den Verkauf von drei W\u00fcrstchen ist es nicht getan, der Aufwand ist f\u00fcr Familie Zelder viel h\u00f6her. Nach dem Motto \u201enach dem Heimspieltag ist vor dem Heimspieltag\u201c kontrolliert Hans Zelder den Getr\u00e4nkebestand und bestellt beim Lieferanten nach. Bier und Softdrinks nimmt er immer donnerstags an der Rundturnhalle entgegen. Am Freitag wird alles aufgebaut, samstags hei\u00dft es f\u00fcr Vera Zelder Frikadellen und Schnitzel braten. \u201eWir kaufen immer alles frisch ein. Falls jemand kontrolliert, haben wir die Kassenbons dabei. Da stehen Datum und Uhrzeit drauf\u201c, sagt Vera Zelder.<\/p>\n<p>Beim kompletten Heimspieltag sind sie ab 13 Uhr in der Halle. Unterst\u00fctzung beim Verkauf erhalten sie von Heike Eske, Eva Richter und Inge Schlitt. Oft kommen sie nicht vor 23 Uhr aus der Halle. \u201eWir m\u00fcssen alles aufr\u00e4umen und die Halle abschlie\u00dfen\u201c, so Hans Zelder.<\/p>\n<p>Am Sonntag haben Vera und Hans Zelder dann ihren \u201eRuhetag\u201c \u2013 es sei denn, ihre HSG Hohenlimburg spielt ausw\u00e4rts. \u201eWir fahren immer zu Ausw\u00e4rtsspielen mit, in der vergangenen Woche waren wir sogar in Soest\u201c, erz\u00e4hlt Hans Zelder. Und seine Frau erg\u00e4nzt: \u201eVon den Heimspielen bekommen wir ja nichts mit.\u201c<\/p>\n<p>Nach wie vor erledigen die Zelders ihre Aufgaben sehr gerne, nichts ist ihnen wichtiger als das Wohl des Vereins, der Fans und der G\u00e4ste. \u201eWir wissen, dass die M\u00e4dels und Jungs unsere Arbeit sch\u00e4tzen. Das ist sch\u00f6n!\u201c Allerdings erinnern sie sich auch gerne an alte Zeiten zur\u00fcck. \u201eDie Derbys zwischen TuS Oege und Germania Reh waren f\u00fcr uns immer die Highlights\u201c, sagen beide unisono. Dort gab es auf der Trib\u00fcne keinen Quadratzentimeter Platz mehr, auch der \u201eHeuboden\u201c war gerammelt voll.<\/p>\n<p>Die Arbeit macht ihnen Spa\u00df \u2013 mit einigen Ausnahmen. \u201eDie Stadt Hagen wirft uns immer Kn\u00fcppel zwischen die Beine\u201c, schimpft Vera Zelder. So m\u00fcssen die K\u00fchlschr\u00e4nke jetzt im Sitzungsraum der Rundturnhalle stehen, mussten aus dem Thekenbereich entfernt werden. \u201eWir m\u00fcssen die Getr\u00e4nke immer \u00fcber die Treppen von unten nach oben schleppen\u201c, \u00e4rgert sich Hans Zelder. Kaffee kochen und Waffeln backen ist nur noch im kleinen \u201eKabuff\u201c erlaubt \u2013 so nennen sie den kleinen Raum in der Cafeteria der Rundturnhalle gegen\u00fcber der Theke. Und jetzt kommen auch noch Hallennutzungsgeb\u00fchren auf den Verein zu \u2013 der HSG-Etat w\u00fcrde mit etwa 4800 Euro pro Jahr zus\u00e4tzlich belastet werden. \u201eIch habe daf\u00fcr kein Verst\u00e4ndnis\u201c, sagt Vera Zelder, die wei\u00df, dass der Verein auf jeden Cent angewiesen ist, den sie und ihr Mann in der Cafeteria erwirtschaften.<\/p>\n<p>Familie Zelder hofft, dass die erste M\u00e4nnermannschaft den Aufstieg packt. \u201eDie Chance ist auf jeden Fall da. Wir haben nicht mehr den HTV Sundwig\/Westig vor der Nase.\u201c Pers\u00f6nlich w\u00fcnschen sich die beiden, dass sie gesund bleiben und dass es dem Verein gut geht. \u201eMehr brauchen wir nicht.\u201c In der \u201eHandball-freien\u201c Zeit arbeiten die beiden am Haus oder im gro\u00dfen Garten. Auch die drei Enkelkinder sorgen daf\u00fcr, dass es Vera und Hans Zelder nie langweilig wird.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Serie: Vera und Hans Zelder betreuen seit \u00fcber 30 Jahren die Cafeteria der Hohenlimburger Handballer Von Lutz Risse Hohenlimburg. 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