{"id":2930,"date":"2016-03-07T06:56:35","date_gmt":"2016-03-07T05:56:35","guid":{"rendered":"http:\/\/handball.tsv-reh.de\/?p=2930"},"modified":"2016-03-07T06:56:54","modified_gmt":"2016-03-07T05:56:54","slug":"pleiten-pech-und-pannen-verhindern-wende","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/handball.tsv-reh.de\/?p=2930","title":{"rendered":"Pleiten, Pech und Pannen verhindern Wende"},"content":{"rendered":"<p>Hohenlimburg. Nichts Neues aus der Rundturnhalle: Die Verbandsliga-Handballer konnten auch im vierten Heimspiel dieses Jahres ihren Heimvorteil nicht nutzen, blieben auch im achten R\u00fcckrundenmatch punktlos und sind nach dem 25:29 (12:14) gegen einen stark ersatzgeschw\u00e4chten SuS Oberaden der Landesliga-R\u00fcckkehr wieder ein St\u00fcck n\u00e4her gekommen.<\/p>\n<p>So sehr der \u00fcbrigens nach sechsj\u00e4hriger Amtszeit zur Jahreshauptversammlung im Juni als Vorsitzende aussteigende Stephan Willner \u00fcbers Hallensprecher-Mikrofon die Mannschaft und die gut 100 eigenen Zuschauer auch animierte \u2013 es sollte einfach nicht sein. \u201eWir hatten es in der Hand, aber wir haben immer dann, wenn wir aussichtsreich im Rennen lagen, grobe Fehler gemacht\u201c , fasste Linksau\u00dfen Roman K\u00f6ck das Geschehen treffend zusammen.<br \/>\n<i><br \/>\n<\/i><\/p>\n<p><i>Entsetzt und sprachlos<\/i><\/p>\n<p>Minutenlang hockten etliche HSG-Protagonisten nach Spielschluss zusammen, ohne auch nur ein Wort zu verlieren. Sie waren einfach entsetzt und sprachlos, konnten nicht fassen, dass selbst gegen einen aufgrund Verletzungspech zwangsl\u00e4ufig mit zwei A-Jugendlichen angetretenen SuS die so sehnlichst erhoffte Wende ausblieb.<br \/>\nAn der Einstellung oder fehlendem Kampfgeist lag es nicht. Der von Trainer Sascha Simec geforderte unbedingte Wille zum Sieg war absolut vorhanden. Allerdings zog sich das fehlende Selbstvertrauen wie ein roter Faden durch die temporeiche und faire Partie. Die Abstimmung in der Defensive lie\u00df ebenso zu w\u00fcnschen \u00fcbrig wie die Konzentration beim Abschluss. Am gravierendsten aber waren die vermeidbaren Fehlp\u00e4sse im Aufbau, die zu direkter Gegenst\u00f6\u00dfen f\u00fchrten.<br \/>\n<i><br \/>\n<\/i><\/p>\n<p><i>3:2 letzte F\u00fchrung<\/i><\/p>\n<p>Das 3:2 durch Philipp Wittke sollte schon die letzte F\u00fchrung der Hausherren sein, denn Oberadens Halblinker Sebastian Pohl drehte mit einem Hattrick gro\u00df auf und verdiente sich rasch eine Sonderbewachung durch Felix Bauer.<br \/>\nDie sich dadurch ergebenden gr\u00f6\u00dferen R\u00e4ume nutzte der deutlich sicherer kombinierende Gast, um seinen \u00fcberragenden Kreisl\u00e4ufer Bastian Herold in Szene zu setzen. Dieses Duo reichte aus, um den G\u00e4sten eine F\u00fchrung von zwei bis drei Toren zu verschaffen, obwohl HSG-Keeper Daniel Pavlakovik bis zum Seitenwechsel auf acht Paraden kam.<br \/>\nNoch war die Hoffnung gro\u00df, das Blatt im zweiten Abschnitt zu wenden. Simec entschied sich daf\u00fcr, neben Pohl auch Stennei kurz nehmen zu lassen \u2013 eine sinnvolle Ma\u00dfnahme, denn jetzt wurden auch die Anspiele zum Kreis deutlich seltener.<br \/>\nDer schnelle 15:15-Ausgleich tat gut, doch was sich die Hohenlimburger hinten aufbauten, warfen sie vorne wieder um. Fehlp\u00e4sse \u201eohne Not\u201c, Wurfpech wie bei Bauers Latten-Unterkantenwurf, \u00fcberhastete Aktionen von Max Heinemann, der auch zwei Siebenmeter auslie\u00df, das Scheitern von Tom Maschin beim Nachwurf \u2013 die Liste der missgl\u00fcckten Angriffsaktionen war einfach zu lang.<br \/>\nDa aber auch Oberaden dreimal \u201evom Punkt\u201c scheiterte, blieb es spannend. Heinemann traf zum 23:23, Marc Geisler sorgte in \u00dcberzahl f\u00fcr den 24:24-Ausgleich \u2013 f\u00fcnf Minuten vor Schluss war v\u00f6llig offen, wohin sich die Waage neigen w\u00fcrde.<br \/>\n<i><br \/>\n<\/i><\/p>\n<p><i>Foul an Bauer unbestraft<\/i><\/p>\n<p>Aber dann ging es ganz schnell. Fehring, Pohl per Gegensto\u00df erzielten das 26:24, ein Foul an Bauer blieb unbestraft, was erneut Fehring nutzte und dann per Konter auch noch das 28:24 besorgte. Dass mit dem 29:25 durch Youngster Hajduk auch noch der direkte Vergleich an Oberaden ging \u2013 geschenkt. Den F\u00fcnf-Punkte-R\u00fcckstand auf den SuS wird Hohenlimburg wahrscheinlich ohnehin nicht mehr wettmachen.<br \/>\nDas Beste an der misslichen Lage \u2013 noch sind f\u00fcnf Spiele zu absolvieren, um zumindest Relegationsplatz zw\u00f6lf zu ergattern.<br \/>\n<b><br \/>\n<\/b><\/p>\n<p><b>HSG Hohenlimburg \u2013 SuS Oberaden 25:29 (12:14)<\/b><\/p>\n<p>&nbsp;HSG: Pavlakovik; Heinemann (7\/4), B. Wittke (4), P. Wittke (4), Geisler (3), Pallasch (3), Bauer (2), K\u00f6ck (1), Maschin (1), Hollatz, Strohhammer.<\/p>\n<p>SuS-Tore: Pohl (9\/2), Herold (8\/1), Hajduk (3), B. Stennei (3), Fehring (3), K\u00f6hler (1), Schichler (1), Rossfeldt (1).<\/p>\n<p>Schiedsrichter: Barth\/Otto (Schwelm). Zeitstrafen: HSG 3, SuS 5. Zuschauer: 120.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hohenlimburg. 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