{"id":3083,"date":"2016-06-17T10:00:41","date_gmt":"2016-06-17T08:00:41","guid":{"rendered":"http:\/\/handball.tsv-reh.de\/?p=3083"},"modified":"2016-06-17T10:01:07","modified_gmt":"2016-06-17T08:01:07","slug":"ein-handball-tempel-nach-wiener-vorbild","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/handball.tsv-reh.de\/?p=3083","title":{"rendered":"Ein Handball-Tempel nach Wiener Vorbild"},"content":{"rendered":"<p>Hohenlimburg. Die Rundturnhalle feiert im n\u00e4chsten Jahr ihr 50-j\u00e4hriges bestehen: Ein halbes Jahrhundert voller Geschichte. Kurt St\u00f6ring, der in diesem Jahr noch f\u00fcr seine 70-j\u00e4hrige Mitgliedschaft beim TSV Germania Reh geehrt wurde, erinnert sich: \u201eDie erste Rundturnhalle \u00fcberhaupt stand damals in Wien. Aus Hohenlimburg hatte sich eine Belegschaft auf den Weg gemacht, um sich das dort mal anzuschauen. Die Hohenlimburger Rundturnhalle war die zweite in Deutschland\u201c, betont St\u00f6ring, der gerne an die vielen Veranstaltungen in der Halle zur\u00fcckdenkt, die wie eine Festung mitten in Elsey steht. \u201eDie Halle war f\u00fcr uns Handballer schon eine tolle Sache, besonders wegen dem Auslauf hinter den Toren\u201c, erz\u00e4hlt er.<\/p>\n<p>\u201eEs wurden viele Gro\u00dfveranstaltungen organisiert\u201c, sagt St\u00f6ring. Die Halle war die Heimat des TSV Germania Reh und des TuS Oege &#8211; zwei Vereine, die 1995 in der HSG Hohenlimburg aufgegangen sind. Ab Ende der 60er Jahre kamen die gro\u00dfen Mannschaften nach Hohenlimburg. 1969 war Sparta Prag zu Gast. \u201eWir sind ja auch immer zum Besuch nach Prag gefahren\u201c, erinnert sich das Germania-Urgestein. Honv\u00e9d Budapest gab ebenso seine Visitenkarte ab, wie Stettin. \u201eDie Halle war immer rappelvoll. Die Spieler dieser Mannschaften bekamen daf\u00fcr zehn Tage Urlaub und konnten so nach Deutschland reisen. Die waren erschwinglich. Das ganze finanzierte sich \u00fcber die Zuschauereinnahmen.\u201c<\/p>\n<p><i>Spiele gehen die Ostblock-Gr\u00f6\u00dfen<\/i><\/p>\n<p>Ein besonderer H\u00f6hepunkt wurde ebenfalls \u201869 gefeiert: das 75. Vereinsjubil\u00e4um des TSV Germania Reh. Zu diesem Anlass kam kein geringerer als der VfL Gummersbach nach Hohenlimburg. Mit dabei: Heiner Brand als Aktiver. Das Ereignis wollten sich rund 1000 Zuschauer und Freunde des Vereins nicht entgehen lassen. Erstmals platzte die Halle aus allen N\u00e4hten. \u201eWir hatten noch f\u00fcr Sitzgelegenheiten im Innenraum gesorgt\u201c, erinnert sich St\u00f6ring noch ganz genau. Den Hohenlimburgern wurde im Handball richtig was geboten. Bald aber lie\u00df das Interesse an den Spielen gegen die Ostblock-Gr\u00f6\u00dfen nach. \u201eUnd dann haben wir das auch sein gelassen. So wichtig waren uns die Spiele nicht. Wir wollten nicht draufzahlen. Die Leute waren satt\u201c, sagt St\u00f6ring heute.<br \/>\nDie Geschichte der Rundturnhalle ist gepr\u00e4gt von sch\u00f6nen Ereignissen, von Erfolgen und Jubel, aber es gibt auch Tiefen. Die Halle, in den 60ern gebaut, war mit Polychlorierten-Biphenylen belastet, kurz PCB. Das verwendete Dichtungsmaterial enthielt diesen krebserregenden Weichmacher. Das Bauwerk musste aufw\u00e4ndig saniert werden. Beginn der Bauarbeiten war der Februar 2005. Ein Jahr und 2,3 Mio Euro sp\u00e4ter wurde die Halle wieder er\u00f6ffnet. Auch Asbest in der D\u00e4mmung der W\u00e4nde und Decken sorgte immer wieder f\u00fcr Schlie\u00dfungen. \u201eDas war schade f\u00fcr die Vereine, aber nat\u00fcrlich besonders schlimm f\u00fcr die Schulen\u201c, betont Kurt St\u00f6ring. \u201eSeitdem wird die Halle aber gehegt und gepflegt und ist jetzt in optimalem Zustand. Die Vereine bem\u00fchen sich, die Halle in Schuss zu halten. Rund 400 Zuschauer gehen rein und es ist noch Raum f\u00fcr Erweiterungen da.\u201c<br \/>\nHeute nutzen die Handballer der die HSG die Rundturnhalle, und denen w\u00fcnscht St\u00f6ring alles Gute. \u201eWir haben zw\u00f6lf Jugendmannschaften, die Zuschauerresonanz stimmt auch. Ich hoffe, dass das noch ganz lange so bleibt.\u201c<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hohenlimburg. Die Rundturnhalle feiert im n\u00e4chsten Jahr ihr 50-j\u00e4hriges bestehen: Ein halbes Jahrhundert voller Geschichte. 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