{"id":3344,"date":"2016-11-28T07:06:29","date_gmt":"2016-11-28T06:06:29","guid":{"rendered":"http:\/\/handball.tsv-reh.de\/?p=3344"},"modified":"2016-11-28T07:06:49","modified_gmt":"2016-11-28T06:06:49","slug":"erste-verabschiedet-sich-aus-dem-aufstiegsrennen","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/handball.tsv-reh.de\/?p=3344","title":{"rendered":"Erste verabschiedet sich aus dem Aufstiegsrennen"},"content":{"rendered":"<p>Hohenlimburg. War das schon der endg\u00fcltige Abschied vom Titelrennen f\u00fcr die Landesliga-Handballer der HSG Hohenlimburg? Beim Aufstiegs-Mitfavoriten SG Schalksm\u00fchle-Halver II zu verlieren, ist grunds\u00e4tzlich kein Paukenschlag, aber die Art und Weise, wie sich der im Angriff diesmal weitgehend \u00fcberzeugende Ex-Verbandsligist beim 37:41 (16:22) defensiv pr\u00e4sentierte, l\u00e4sst wenig Optimismus zu. 41 Gegentore (die meisten seit dem sagenhaften 40:51 gegen Schwerte im Fr\u00fchjahr 2012) f\u00fcr die bislang beste Abwehr der Liga sind einfach indiskutabel. Das Endergebnis schmeichelte den G\u00e4sten sogar, hatten sie doch nach 48 Minuten schon mit zehn Toren (25:35) hinten gelegen und somit fr\u00fchzeitig alle Siegchancen verspielt.<\/p>\n<p>\u201eDie Analyse ist diesmal ganz einfach. Wenn man ohne Abwehr und Torh\u00fcter spielt und so gut wie keinen Zweikampf f\u00fcr sich entscheidet, kann man selbst mit 37 eigenen Toren nicht gewinnen\u201c, fasste HSG-Coach Sascha Simec in ebenso kurzen wie zutreffenden Worten das turbulente Geschehen in der mit 250 Zuschauern (darunter 50 aus Hohenlimburg) gef\u00fcllten Halveraner Sporthalle zusammen.<\/p>\n<p>Als objektiver Betrachter konnte man das blitzschnelle Umschaltspiel der Schalksm\u00fchler und ihre dynamischen Abschl\u00fcsse von allen Positionen bewundern, als HSG-Fan hingegen nur den Kopf sch\u00fctteln dar\u00fcber, mit wie wenig Aufwand die SG zu freien W\u00fcrfen kam.<\/p>\n<p>Zun\u00e4chst hielt Hohenlimburg noch voll dagegen, weil ebenfalls hochprozentig abgeschlossen wurde. Max Heinemann (2) und der per Konter erfolgreiche Jonas Bovensmann sorgten nach einem Dreierpack sogar f\u00fcr eine zwischenzeitliche 9:8-F\u00fchrung, die der sprungstarke Tristan W\u00fcnnemann zum 10:9 best\u00e4tigte.<\/p>\n<p><i>Hausherren lauern auf Fehler<\/i><\/p>\n<p>Allm\u00e4hlich aber neigte sich die Waage zugunsten der Hausherren, die nur darauf lauerten, dass ein HSG-Angriff durch Fehlwurf oder technischem Patzer ins Leere gehen w\u00fcrde. Die Hohenlimburger hatten gar keine Zeit, sich \u00fcber die \u201eglockenfrei\u201c am Kreis scheiternden Jannik Hollatz oder Felix Bauer zu \u00e4rgern, durften wenige Sekunden sp\u00e4ter schon wieder den Mittelanwurf ausf\u00fchren, weil die SG im Gegenzug unbarmherzig getroffen hatte.<\/p>\n<p>Bis zum 17:15 (22.) blieb es ein Duell auf Augenh\u00f6he, aber die Endphase der ersten H\u00e4lfte leitete die Vorentscheidung zugunsten der Pfaffenbach-Sch\u00fctzlinge ein, denn sie zogen trotz der Roten Karte f\u00fcr Benedikt Walter (27.) nach Foul an Bauer innerhalb weniger Minuten auf 22:16 davon und setzten ihre \u00dcberfalltaktik auch im zweiten Abschnitt konsequent fort. Dabei entwickelte sich der erste jetzt eingesetzte Linksh\u00e4nder Nils Leicht als gr\u00f6\u00dfter HSG-Schreck, kam scheinbar \u2013 nomen est omen &#8211; ganz leicht bei neun Wurfversuchen zu neun Toren \u2013 eine Ausbeute, von der die allerdings auch besser bek\u00e4mpften Hohenlimburger Fl\u00fcgelspieler nur tr\u00e4umen konnten.<\/p>\n<p>Die vor Spielbeginn so lautstarken G\u00e4stefans verstummten, weil auch noch der kleine R\u00fcckraumakteur Jannik Landwehr mit seinen stets gleichen W\u00fcrfen ins Torwarteck den (ebenso wie Ren\u00e9 Kind) indisponierten Daniel Pavlakovik \u00fcberwand. \u201eDa hat wohl das Videostudium gefehlt\u201c, schmunzelte SG-Trainer Dirk Pfaffenbach, der seiner Mannschaft eine 50 Minuten lang herausragende Leistung bescheinigte und dabei durchaus auch noch ein Lob f\u00fcr die unterlegenen G\u00e4ste parat hatte. \u201eSo hohes Tempo gibt es auch in der Verbandsliga selten\u201c, sagte er anerkennend nach dem Spiel.<\/p>\n<p>Der HSG muss man zugute halten, dass sie trotz einiger Handicaps (Heinemann war platt, der wirkungslose Wittke l\u00e4ngst drau\u00dfen) keineswegs aufsteckte, sogar so etwas wie die \u201ezweite Luft\u201c bekam. Antonio Bogdanic, W\u00fcnnemann und der sp\u00e4t eingewechselte Matthias Zimny machten Dampf, jetzt wurde auch gut \u00fcber Kreisl\u00e4ufer Jannik Hollatz gespielt und so ein letztlich noch respektables Resultat erreicht.<br \/>\n<b><br \/>\n<\/b><\/p>\n<p><b>SG Schalksm\u00fchle II \u2013 HSG Hohenlimburg41:37 (22:16)<\/b><\/p>\n<p>&nbsp;<br \/>\nSG-Tore: Leicht (8), Landwehr (6), Potberg (5), Meisterjahn (5), Wiggershaus (5), Walter (4), Lux (4), Pottk\u00e4mper (3), Trimpop (1).<\/p>\n<p>HSG: Kind, Pavlakovik; Heinemann (9\/6), W\u00fcnnemann (6), Bogdanic (6), Hollatz (5), Bovensmann (3), Zimny (3), K\u00f6ck (2), Jacob (1), Maschin (1), Bauer (1), Wittke.&nbsp;<\/p>\n<p>Schiedsrichter: R\u00f6hrle\/Rust.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hohenlimburg. War das schon der endg\u00fcltige Abschied vom Titelrennen f\u00fcr die Landesliga-Handballer der HSG Hohenlimburg? 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