{"id":3547,"date":"2017-08-01T06:40:15","date_gmt":"2017-08-01T04:40:15","guid":{"rendered":"http:\/\/handball.tsv-reh.de\/?p=3547"},"modified":"2017-08-01T06:40:15","modified_gmt":"2017-08-01T04:40:15","slug":"wieder-eine-kamann-bei-den-hsg-damen","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/handball.tsv-reh.de\/?p=3547","title":{"rendered":"Wieder eine Kamann bei den HSG-Damen"},"content":{"rendered":"<p>Hohenlimburg. Eines, wenn nicht das gr\u00f6\u00dfte Talent im Hagener und Hohenlimburger Frauen-Handball, ist wieder zur\u00fcck. Ann-Cathrin Kamann ist zu den Verbandsliga-Damen der HSG Hohenlimburg gewechselt.<\/p>\n<p>Zuvor hatte sie eine handballerisch nicht ganz so erfreuliche Zeit bei den Bundesliga-Frauen des HC Leipzig verbracht, die schlie\u00dflich in der Insolvenz des Vereins endete.<\/p>\n<p>Mit gro\u00dfen Ambitionen wechselte die variabel einsetzbare und abwehrstarke Rechtsh\u00e4nderin im Januar vergangenen Jahres zum Erfolgsclub aus Sachsen, allein 21 nationale Meistertitel schm\u00fccken die so glanzvolle Historie des Traditionsvereins. Doch schon kurz nach ihrem Amtsantritt in Sachsens gr\u00f6\u00dfter Metropole verletzte sich Kamann schwer, so dass an Leistungssport zun\u00e4chst nicht mehr zu denken war. \u201eMir wurde damals von den \u00c4rzten nahegelegt, mit dem Handballsport aufzuh\u00f6ren\u201c, berichtet die 23-J\u00e4hrige von der niederschmetternden Diagnose nach der unumg\u00e4nglichen Operation.<\/p>\n<p><i>Erstes Spiel nach Verletzung<\/i><\/p>\n<p>Nun, eineinhalb Jahre sp\u00e4ter, stand sie beim Testspiel ihrer neuen Mannschaft gegen den TV Walsum Aldenrade II erstmals wieder auf dem Handballfeld. \u201eIch merke das Knie schon noch ein bisschen, aber das war schon okay\u201c spricht sie \u00fcber ihren ersten Auftritt im HSG-Dress. \u201eWas man einmal gelernt hat, vergisst man nicht so schnell\u201c, geht sie selbstbewusst an die neue Herausforderung heran.<\/p>\n<p>Den absoluten Leistungssport hat sie allerdings auch noch nicht g\u00e4nzlich aus den Augen verloren. \u201eNach der Leipziger Insolvenz hatte ich auch Angebote aus der ersten und zweiten Bundesliga. Ich habe mich aber daf\u00fcr entschieden, erstmal langsam auszutesten, ob es \u00fcberhaupt Sinn macht, nochmal richtig anzugreifen\u201c, will sie zun\u00e4chst abwarten, wie ihr Knie auf die Belastungen reagiert. \u201eIch bin noch in Kontakt mit einigen Mannschaften. Wenn mein Knie mitspielt, w\u00fcrde ich nat\u00fcrlich gerne nochmal versuchen, hochklassig Handball zu spielen.\u201c Doch zun\u00e4chst gilt es auch mit den Erlebnissen aus Leipzig klarzukommen. \u201eDas war schon ein herber Schlag f\u00fcr uns Spielerinnen und den gesamten Verein. Uns wurde immer gesagt, dass es in Leipzig weitergeht. Deshalb haben viele auch Angebote von anderen Vereinen abgelehnt\u201c, berichtet die 1,80 Meter gro\u00dfe Vollbluthandballerin. \u201eDann haben wir irgendwann eine Whats-App-Nachricht bekommen, dass der Verein einen Insolvenzantrag gestellt hat. Das hat nat\u00fcrlich f\u00fcr ordentlich Aufruhe gesorgt und hat allen gro\u00dfe Sorgen bereitet.\u201c<\/p>\n<p><i>Das Studium hat Priorit\u00e4t<\/i><\/p>\n<p>In Leipzig bleibt sie vorerst trotzdem wohnen, denn sie will ihr Studium der \u201esozialen Arbeit\u201c dort erst einmal beenden. \u201eIch habe auch \u00fcberlegt, an der Fachhochschule S\u00fcdwestfalen in Hagen mein Studium fortzuf\u00fchren. Allerdings stimmten die Module nicht \u00fcberein, so dass ich in Hagen das Studium komplett neu h\u00e4tte aufnehmen m\u00fcssen. Das Studium hat auf alle F\u00e4lle klar Vorrang.\u201c Somit bleibt sie zun\u00e4chst in Sachsen, trainiert unter der Woche bei der noch bestehenden Drittliga-Mannschaft des HC Leipzig mit, geht zur Uni und ist so oft es geht, am Wochenende in Hohenlimburg, um ihrer neuen Mannschaft, die gar nicht so neu ist, zu helfen. Eigentlich kennt sie alle Spielerinnen bereits durch das Engagement ihrer Mutter Natalie Funke-Kamann, ihres Stiefvaters Rolf Funke, der aktuell noch Co-Trainer der Mannschaft ist, und ihrer beiden Stiefschwestern Laura-Nadine und Annika Funke.<\/p>\n<p>Und wenn das l\u00e4dierte Knie h\u00e4lt, vielleicht sieht man \u201eAnnca\u201c ja bald wieder auf der gro\u00dfen B\u00fchne des deutschen Frauenhandballs.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hohenlimburg. Eines, wenn nicht das gr\u00f6\u00dfte Talent im Hagener und Hohenlimburger Frauen-Handball, ist wieder zur\u00fcck. Ann-Cathrin Kamann ist zu den Verbandsliga-Damen der HSG Hohenlimburg gewechselt. 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