{"id":3664,"date":"2017-11-13T06:59:34","date_gmt":"2017-11-13T05:59:34","guid":{"rendered":"http:\/\/handball.tsv-reh.de\/?p=3664"},"modified":"2017-11-13T06:59:34","modified_gmt":"2017-11-13T05:59:34","slug":"in-schlussphase-versagen-die-nerven","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/handball.tsv-reh.de\/?p=3664","title":{"rendered":"In Schlussphase versagen die Nerven"},"content":{"rendered":"<p>Hohenlimburg. Als der Schlusspfiff ert\u00f6nte, setzte bei den Handballern der HSG Hohenlimburg die Schockstarre ein. Das 29:30 (14:15) gegen den Landesliga-Neuling TV Olpe musste erst einmal verarbeitet werden. Der sp\u00e4ter einsetzende Applaus der Fans war nur ein schwacher Trost, wenn auch eindrucksvoller Beleg, wie sehr der Anhang die k\u00e4mpferische Leistung zu w\u00fcrdigen wusste. Fakt ist: Diese erneut knappe, dabei vermeidbare Niederlage wirft die HSG auf den vorletzten Platz und verst\u00e4rkt die Sorgen um den Klassenverbleib betr\u00e4chtlich.<\/p>\n<p>Wie konnte der bislang ausw\u00e4rts noch punktlose TVO ausgerechnet in der Rundturnhalle seinen ersten Triumph feiern? So vergaben in der dramatischen Schlussphase, in der die HSG als Reaktion auf einen vom erneut indisponierten Nikolas Tsolakis weit \u00fcber den Kasten springenden Siebenmeter-Aufsetzer und nachfolgenden 25:29-R\u00fcckstand auf offene Manndeckung umschaltete und gegen die sichtlich m\u00fcden G\u00e4ste einen Ballgewinn nach dem anderen erzwang, Tom Maschin und Jonas Bovensmann freistehend, unterlief dem ansonsten \u00fcberragenden Felix Bauer ein St\u00fcrmerfoul.<\/p>\n<p><i>Freie W\u00fcrfe vergeben<\/i><\/p>\n<p>HSG-Coach Sascha Maystrenko res\u00fcmierte: \u201eEs reicht nicht, viel Leidenschaft zu zeigen, es muss auch mit k\u00fchlem Kopf agiert werden. Wir haben wieder reichlich freie W\u00fcrfe vergeben und uns au\u00dferdem durch Undiszipliniertheiten zwei Zeitstrafen eingefangen. Au\u00dferdem hat im R\u00fcckraum erneut die Unterst\u00fctzung f\u00fcr Felix Bauer gefehlt.\u201c<\/p>\n<p>Gegen die recht offensiv ausgerichtete G\u00e4steabwehr taten sich die Hohenlimburger schwer, klare M\u00f6glichkeiten herauszuspielen. Das ging am ehesten mit Tempovorst\u00f6\u00dfen nach Balleroberungen. Und das klappte Mitte der ersten H\u00e4lfte ausgezeichnet, als vier Steilangriffe das 11:10 bescherten. Dass jetzt auf der rechten Seite zwei Linksh\u00e4nder (Tsolakis und der trotz Nackenbeschwerden nachnominierte Jonas Bovensmann) aufliefen, zahlte sich hingegen nicht aus. Kaltschn\u00e4uzig konterte Olpe zum 13:15, aber die HSG ging mit der Hoffnung, konditionelle Vorteile auf seiner Seite zu haben, in den zweiten Abschnitt. Dass Bauer per Strafwurf scheiterte, auch Tsolakis zweimal vergab, w\u00e4re noch zu verkraften gewesen. Nicht aber die vielen Zeitstrafen, die das eigentlich erfahrene, aber durch ebenso \u00fcberzogene wie undurchsichtige Entscheidungen in Misskredit geratene Schiedsrichtergespann B\u00f6llig\/Kamps (Unna\/Dortmund) verh\u00e4ngte. Als Keeper Marco Fritzsche bei 4-6-Unterzahl einen zur\u00fcckgenommenen Ballgewinn monierte, durfte auch er auf die Strafbank.<\/p>\n<p>Minutenlange Diskussionen mit dem Zeitnehmertisch und der v\u00f6llig \u00fcberzogene Platzverweis f\u00fcr Hallensprecher Guido L\u00fcbke (\u201eIch habe doch \u00fcberhaupt nichts gesagt\u201c) lie\u00dfen die Volksseele hochkochen.<\/p>\n<p><i>HSG: Fritzsche (41. Kind); Bauer (10\/1), Maschin (4), P. Wittke (3), Bovensmann (3), Hollatz (2), Doescher (2), Arlt (2), Tsolakis (2\/1), Hell (1), Waschk, Marks.<\/i><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hohenlimburg. Als der Schlusspfiff ert\u00f6nte, setzte bei den Handballern der HSG Hohenlimburg die Schockstarre ein. 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