{"id":948,"date":"2013-11-18T07:18:24","date_gmt":"2013-11-18T06:18:24","guid":{"rendered":"http:\/\/handball.tsv-reh.de\/?p=948"},"modified":"2013-11-18T07:18:24","modified_gmt":"2013-11-18T06:18:24","slug":"erste-mueht-sich-zum-sieg","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/handball.tsv-reh.de\/?p=948","title":{"rendered":"Erste m\u00fcht sich zum Sieg"},"content":{"rendered":"<p>Hohenlimburger Handballer gewinnen, k\u00f6nnen aber nicht begeistern<br \/>\nVon Bernd Gro\u00dfmann<\/p>\n<p>Hohenlimburg. Es gibt im Handball Siege, die sich wie Niederlagen anf\u00fchlen. Nach dem 36:30 (17:14) \u00fcber Landesliga-Aufsteiger DJK GW Emst war jedenfalls keinem Akteur der HSG Hohenlimburg zum Feiern zumute.<\/p>\n<p>Vielmehr herrschte Ratlosigkeit in den Gesichtern, blieb auch der Beifall von den R\u00e4ngen aus. \u201eSo einen Gegner muss man mit mindestens 15 Toren Unterschied bezwingen\u201c, lautete der allgemeine Tenor \u2013 eine Aussage, die keineswegs als \u00dcberheblichkeit abgetan werden muss, denn der noch sieglose Tabellenletzte aus Emst kam wie angek\u00fcndigt mit einer stark ersatzgeschw\u00e4chten und deshalb bestenfalls Bezirksliga-Niveau erreichenden Mannschaft, w\u00e4hrend bei der HSG zwar Faruk Brahimi, Benny Hell und Kapit\u00e4n Bogdan Wittke fehlten, auch Thorsten Ki\u00dfling aufgrund von Trainingsr\u00fcckstand nicht zum Zuge kam, aber die grippegeschw\u00e4chten Christian Thiele und Phillip Wittke mitwirken konnten und so kein Akteur aus der Reserve aushelfen musste.<\/p>\n<p>Mutige Angriffsaktionen der G\u00e4ste<br \/>\nWirklich spannend wurde es nie, denn die Hausherren legten gleich zum 4:1 vor und setzten sich nach elf Minuten auf 8:4 ab. Die Basis f\u00fcr den angestrebten Kantersieg schien also gelegt, doch die Sch\u00fctzlinge des fr\u00fcheren HSG-Coach J\u00f6rg Walter dachten gar nicht daran, sich abschlachten zu lassen. Sie gefielen durch mutige Angriffsaktionen und k\u00e4mpften sich, obwohl Keeper Ulf Hering etliche B\u00e4lle abwehrte, auf 10:11 heran, was nicht gerade f\u00fcr die Stabilit\u00e4t der Hohenlimburger Abwehr spricht. Landsiedel war schon fr\u00fch zu einer Umstellung gezwungen, da Dario Goebels bereits nach sieben Minuten seine zweite Zeitstrafe aufgebrummt bekam. Dies galt nach 23 Minuten auch f\u00fcr Julius Schulte, so dass den Hausherren die R\u00fcckraumspieler auszugehen drohten. Dank der starken linken Achse mit Thiele und Robin G\u00fcntner sprang ein 17:12-Vorsorung heraus, denn die G\u00e4ste aber bis zur Pause auf drei Tore reduzieren konnten. Durchgang zwei verlief nach dem gleichen Muster. Mehrfach schien es, als w\u00fcrde sich die HSG deutlich absetzen k\u00f6nnen. So bedeutete der einzige Treffer von Spielmacher Wittke das 27:20, sorgte der agile Thiele mit zwei Alleing\u00e4ngen f\u00fcr das 32:25.<\/p>\n<p>Fahrkartenserie von Roman K\u00f6ck<br \/>\nAber obwohl Sven Mang \u00e4hnlich gut parierte wie der nach 41 Minuten nach einem Kopftreffer ausgeschiedene Hering, war an einen zweistelligen Abstand nicht zu denken. Im Gegenteil: Aufgrund der Fahrkartenserie von Linksau\u00dfen Roman K\u00f6ck bot sich den Gr\u00fcn-Wei\u00dfe die Gelegenheit zu einem Viererpack, musste Landsiedel nach dem 33:30 (58.) sogar noch eine Auszeit nehmen, um sein Team gegen die auf Manndeckung umschaltenden G\u00e4ste \u201eauf Linie\u201c zu bringen. Thiele, der im zweiten Abschnitt \u00e4u\u00dferst treffsichere Rechtsau\u00dfen Marc Geisler und G\u00fcntner per Siebenmeter sorgten schlie\u00dflich noch f\u00fcr ein halbwegs standesgem\u00e4\u00dfes Endergebnis \u2013 aber da hatten etliche entt\u00e4uschte HSG-Fans die Trib\u00fcne bereits verlassen.<\/p>\n<p>HSG-Trainer Oliver Landsiedel: \u201eWir haben zwar gewonnen, aber nicht \u00fcberzeugt. Unser Vorhaben, die Zuschauer zu begeistern, ist gr\u00fcndlich misslungen. Emst hat sich mit seiner Notbesetzung gut verkauft.\u201cler gewinnen, k\u00f6nnen aber nicht begeistern<br \/>\nVon Bernd Gro\u00dfmann<br \/>\nHohenlimburg. Es gibt im Handball Siege, die sich wie Niederlagen anf\u00fchlen. Nach dem 36:30 (17:14) \u00fcber Landesliga-Aufsteiger DJK GW Emst war jedenfalls keinem Akteur der HSG Hohenlimburg zum Feiern zumute.<\/p>\n<p>Vielmehr herrschte Ratlosigkeit in den Gesichtern, blieb auch der Beifall von den R\u00e4ngen aus. \u201eSo einen Gegner muss man mit mindestens 15 Toren Unterschied bezwingen\u201c, lautete der allgemeine Tenor \u2013 eine Aussage, die keineswegs als \u00dcberheblichkeit abgetan werden muss, denn der noch sieglose Tabellenletzte aus Emst kam wie angek\u00fcndigt mit einer stark ersatzgeschw\u00e4chten und deshalb bestenfalls Bezirksliga-Niveau erreichenden Mannschaft, w\u00e4hrend bei der HSG zwar Faruk Brahimi, Benny Hell und Kapit\u00e4n Bogdan Wittke fehlten, auch Thorsten Ki\u00dfling aufgrund von Trainingsr\u00fcckstand nicht zum Zuge kam, aber die grippegeschw\u00e4chten Christian Thiele und Phillip Wittke mitwirken konnten und so kein Akteur aus der Reserve aushelfen musste.<\/p>\n<p>Mutige Angriffsaktionen der G\u00e4ste<br \/>\nWirklich spannend wurde es nie, denn die Hausherren legten gleich zum 4:1 vor und setzten sich nach elf Minuten auf 8:4 ab. Die Basis f\u00fcr den angestrebten Kantersieg schien also gelegt, doch die Sch\u00fctzlinge des fr\u00fcheren HSG-Coach J\u00f6rg Walter dachten gar nicht daran, sich abschlachten zu lassen. Sie gefielen durch mutige Angriffsaktionen und k\u00e4mpften sich, obwohl Keeper Ulf Hering etliche B\u00e4lle abwehrte, auf 10:11 heran, was nicht gerade f\u00fcr die Stabilit\u00e4t der Hohenlimburger Abwehr spricht. Landsiedel war schon fr\u00fch zu einer Umstellung gezwungen, da Dario Goebels bereits nach sieben Minuten seine zweite Zeitstrafe aufgebrummt bekam. Dies galt nach 23 Minuten auch f\u00fcr Julius Schulte, so dass den Hausherren die R\u00fcckraumspieler auszugehen drohten. Dank der starken linken Achse mit Thiele und Robin G\u00fcntner sprang ein 17:12-Vorsorung heraus, denn die G\u00e4ste aber bis zur Pause auf drei Tore reduzieren konnten. Durchgang zwei verlief nach dem gleichen Muster. Mehrfach schien es, als w\u00fcrde sich die HSG deutlich absetzen k\u00f6nnen. So bedeutete der einzige Treffer von Spielmacher Wittke das 27:20, sorgte der agile Thiele mit zwei Alleing\u00e4ngen f\u00fcr das 32:25.<\/p>\n<p>Fahrkartenserie von Roman K\u00f6ck<br \/>\nAber obwohl Sven Mang \u00e4hnlich gut parierte wie der nach 41 Minuten nach einem Kopftreffer ausgeschiedene Hering, war an einen zweistelligen Abstand nicht zu denken. Im Gegenteil: Aufgrund der Fahrkartenserie von Linksau\u00dfen Roman K\u00f6ck bot sich den Gr\u00fcn-Wei\u00dfe die Gelegenheit zu einem Viererpack, musste Landsiedel nach dem 33:30 (58.) sogar noch eine Auszeit nehmen, um sein Team gegen die auf Manndeckung umschaltenden G\u00e4ste \u201eauf Linie\u201c zu bringen. Thiele, der im zweiten Abschnitt \u00e4u\u00dferst treffsichere Rechtsau\u00dfen Marc Geisler und G\u00fcntner per Siebenmeter sorgten schlie\u00dflich noch f\u00fcr ein halbwegs standesgem\u00e4\u00dfes Endergebnis \u2013 aber da hatten etliche entt\u00e4uschte HSG-Fans die Trib\u00fcne bereits verlassen.<\/p>\n<p>HSG-Trainer Oliver Landsiedel: \u201eWir haben zwar gewonnen, aber nicht \u00fcberzeugt. Unser Vorhaben, die Zuschauer zu begeistern, ist gr\u00fcndlich misslungen. Emst hat sich mit seiner Notbesetzung gut verkauft.\u201c<\/p>\n<p>HSG Hohenlimburg &#8211; DJK GW Emst 36:30<\/p>\n<p>HSG: Hering (41. Mang): Thiele (10), G\u00fcntner (7\/4), Geisler (6), Kramer (5), Schulte (4), Goebels (3), P. Wittke (1), Reinboth, K\u00f6ck.<\/p>\n<p>DJK: Botte, Lache; Tolksdorf (6), L. Wetzel (5\/2), M. Wetzel (5\/3), Pyde (4), Altenbeck (2), B. Wetzel (2), Bulk (2), Gerecke (2), Vujinovic (1), Schlesiger (1), Drietz.<\/p>\n<p>Spielfilm: 2:2 (6.), 5:3 (9.), 8:4 (11.), 9:8 (16.), 14:10 (21.), 17:12 (27.), 17:14 (HZ), 23:18 (38.), 27:20 (44.), 32:25 (54.), 33:30 (58.).<\/p>\n<p>Schiedsrichter: Binder\/Schwarzer (Kierspe). &#8211; Zeitstrafen: HSG 7, DJK 9. &#8211; Siebenmeter: HSG 4\/4, DJK5\/5. &#8211; Zuschauer: 250.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hohenlimburger Handballer gewinnen, k\u00f6nnen aber nicht begeistern Von Bernd Gro\u00dfmann Hohenlimburg. Es gibt im Handball Siege, die sich wie Niederlagen anf\u00fchlen. Nach dem 36:30 (17:14) \u00fcber Landesliga-Aufsteiger DJK GW Emst war jedenfalls keinem Akteur der HSG Hohenlimburg zum Feiern zumute. &hellip;<\/p>\n<p class=\"read-more\"> <a class=\"more-link\" href=\"http:\/\/handball.tsv-reh.de\/?p=948\"> <span class=\"screen-reader-text\">Erste m\u00fcht sich zum Sieg<\/span> Read More &raquo;<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[22],"tags":[],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"http:\/\/handball.tsv-reh.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/948"}],"collection":[{"href":"http:\/\/handball.tsv-reh.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/handball.tsv-reh.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/handball.tsv-reh.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/handball.tsv-reh.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=948"}],"version-history":[{"count":1,"href":"http:\/\/handball.tsv-reh.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/948\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":949,"href":"http:\/\/handball.tsv-reh.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/948\/revisions\/949"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/handball.tsv-reh.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=948"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/handball.tsv-reh.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=948"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/handball.tsv-reh.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=948"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}