HSG-Frauen auswärts weiter ungeschlagen

Hohenlimburg. Die Handball-Damen der HSG Hohenlimburg, das ist die gute Nachricht, sind auswärts in der Verbandsliga weiterhin ungeschlagen. Über das mit einer Rumpfbesetzung errungene 21:21 (9:13)-Remis beim bis dato punktlosen Schlusslicht Westfalia Hörde kam allerdings keine große Freude auf, denn nach deutlicher Steigerung im zweiten Abschnitt steuerten die Schützlinge von Mike Ruppenstein eigentlich auf Siegkurs. Christina Markmeyer hatte in der 56. Minute für das 21:18 gesorgt, aber dem Team gelang es nicht, dieses Polster ins Ziel zu bringen.

Wichtige Spielerinnen fehlen

Zur Einschätzung gehört aber auch die erste Hälfte, in der den Hohenlimburgerinnen über weite Strecken offensiv wenig gelang. Das Fehlen etlicher Leistungsträgerinnen im Rückraum war unverkennbar. Nach dem 3:3 (7.) folgte eine Toreflaute, konnte Hörde über das 6:3 (14.) auf 11:6 (22.) davonziehen und lag zur Pause komfortabel mit vier Treffern vorne.

„Wir haben dann an ein paar Stellschrauben gedreht. Am wichtigsten aber war, das Tempo zu erhöhen, um Lücken in die Hörder Abwehr zu reißen“, erklärte Ruppenstein. Die auf dem linken Flügel eingesetzte Annika Witte sorgte zusammen mit den Spielgestalterinnen Nadine Kling und Carina Voß sowie Kreisläuferin Lena Becker dafür, dass der Rückstand nach 43 Minuten (14:14) egalisiert war.

Konzentration ließ nach

Die spielerisch besseren Gäste hatten das Geschehen jetzt im Griff, lagen zum 16:19 (52.) erstmals selbst drei Tore vorne. Weil aber die Konzentration in der entscheidenden Phase nachließ und die gleichen Fehler gemacht wurden wie im ersten Abschnitt, reicht es am Ende nur zu einem Unentschieden.

HSG: J. Schneider (31. L. Witte); A. Witte (5), Kling (4), Voß (4/1), Becker (4/1), Raabe (2), Geitebrügge (1), L. und A. Funke, Scheibe-Jochheim. bg

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