Reserveberichte: Faruk Brahimi wieder als Spielertrainer

Hohenlimburg. Während die Handball-Reserve der HSG Hohenlimburg auch ihr zweites Bezirksliga-Heimspiel gewann, wartet die Drittgarnitur in der Kreisliga weiter auf ihr erstes Erfolgserlebnis.

Bezirksliga: HSG II – TVE Netphen 24:19 (8:12). Da eine Vielzahl von Stammkräften fehlten, konnte kaum verwundern, dass die Truppe um den als Spielertrainer fungierenden Faruk Brahimi große Mühe mit dem Mitaufsteiger hatte. Das 3:2 (7.) sollte für lange Zeit die letzte Führung gewesen sein. Die Gäste nahmen häufiger bei Ballbesitz ihren Torwart raus, um eine Überzahl zu schaffen, trafen nach dem 7:8 dreimal in Folge und gingen mit einem Vier-Tore-Polster in den zweiten Abschnitt.

Die Wende kam nach dem 11:14 (43.). Plötzlich stand die HSG-Abwehr wie eine Mauer, konnte Nachwuchskeeper Lou Schmidt neun Minuten lang seinen Kasten sauber halten. Obwohl Linksaußen Leo Hardam wegen eines Revanchefouls die rote Karte (49.) sah, konnte die HSG auch dank eines Doppelschlag des aushelfenden Landesliga-Akteurs Cedrik Truss den Spieß zum 17:14 (51.) umdrehen und sich bis auf 22:16 (58.) absetzen. „Wir haben ganz schwer ins Spiel gefunden, aber noch rechtzeitig den Hebel gefunden. Entscheidend war die Steigerung unseres Torhüters“, meinte Brahimi.

HSG II: Schmidt A. Vartmann; B. Wittke (5), P. Wittke (5), Truss (3), Hardam (3/1), Raeder (2), Brahimi (2/1), Arns (1), Brammen (1), T. Hell (1), Jochheim, L. Vartmann.

Kreisliga: HSG III – SG Iserlohn-Sümmern 27:31 (13:15). Trotz der rekordverdächtigen Ausbeute von Tim Hell, der neben zehn Siebenmetern auch noch sieben Feldtore beisteuerte, musste sich der von Michael Kreinberg gecoachte Aufsteiger dem ausgeglichener besetzten Team des früheren HSG-Spieler Volker Isenberg beugen. Hells 1:0 blieb die einzige Führung der Hohenlimburger, denn die Iserlohner antworteten gleich mit einem Viererpack. Auch die Rote Karte mit Bericht für Kiss (30.) nutzte der bis auf 13:15 herangekommenen und nie aufsteckenden HSG wenig. „Wir haben viele technische Fehler gemacht, aber trotzdem am Limit gespielt“, meinte Kreinberg.

HSG III: Gloerfeld, P. Richter; T. Hell (17/10), L. Hinz (5), A. Richter (3), Goebel (1), L. Richter, Heider, Wenderoth.

Die HSG-Vierte eröffnete ihre Serie mit einem 27:23 (13:10)-Erfolg bei der SG Iserlohn-Sümmern II. Die Tore erzielten Schütte (9/7), Raffke (6), Dewenter (3), Filippelli (2), Hartung (2), Andjic (2), Ofluoglu (2) und T. Hell (1). bg

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