HSG Hohenlimburg – TV Lössel 24:18

Im ersten von zwei Spielen am Wochenende empfingen wir den TV Lössel. Durch die elektronischen Probleme in der Rundturnhalle fand das Spiel bereits um 12 Uhr statt. Vielen Dank auch nochmal an den TV Lössel für die unkomplizierte Vorverlegung.

Trotz des Fehlens von Julius und das Philipp erst zur 2. Halbzeit zum Spiel stoßen konnte, war die Vorgabe vom Trainerteam Hollatz/Chwalek für die Hohenlimburger Löwen ein Heimsieg! Durch gute Bewegungen im Angriff wurden gute Abschlüsse erspielt und erzwungen. Hier litt leider die Konzentration in der Abwehr drunter und man war oftmals zu spät am Gegenspieler oder war ein Schritt zu spät, um einen Pass abzufangen. So hatte es Benjamin im Tor schwer sich auszuzeichnen. In der 2. Halbzeit hatten wir mit Wurf- und Pfostenpech zu kämpfen, spielte man sich doch klare Torchancen heraus. Dafür stand die Abwehr besser und wir konnten den Heimsieg einfahren. Das Highlight des Spiels war sicherlich das Tor von Dominic, der in seinem ersten Handballspiel gleich sein 1. Tor erzielte!

HSG Hohenlimburg – HSG Schwerte-Westhofen 3  16:12

Die vorherigen zwei Saisonspiele gegen Schwerte wurden verloren. Trotzdem waren wir entschlossen den Heimsieg und damit den 5. Sieg aus den letzten 6 Spielen einzufahren. Im Gegensatz zum Spiel gegen Lössel war nun auch Julius mit an Bord. Uns war von Anfang klar, dass wir eine konzentrierte und geschlossene Defensivleistung brauchten um den Sieg einzufahren. Das setzte die Mannschaft super um, halfen sich in der Abwehr immer wieder aus und wenn doch mal ein Spieler zum freien Wurf kam, waren unsere Torhüter zur Stelle. Vorne waren wir leider recht unkonzentriert und scheiterten oftmals am ebenfalls guten Schwerter Towart. Hinzu kamen ein paar technische Fehler. Allerdings steigerte sich die im zweiten Durchgang sowohl die Abwehr- als auch die Angriffsleistung. Somit konnten wir uns absetzen und die Grundlage für den Sieg, trotz weiterhin einiger Unkonzentriertheit im Abschluss, schaffen.

Wir können den Jungs nur ein dickes Lob für die bisherige Saisonleistung aussprechen. Bei noch mindestens einem Sieg aus den letzten 2 Spielen würde man die Saison mit einem positiven Punktekonto abschließen, was natürlich unser Ziel sein wird.

Text: Jannik Hollatz

Landesliga 4: HSG Hohenlimburg – TV Westfalia Halingen (Samstag, 19.15 Uhr, Rundturnhalle) . Die Rivalität zwischen beiden Teams ist seit dem gemeinsamen Kampf um den Verbandsliga-Aufstieg in der Saison 14/15 besonders groß. Zudem gehören in Roman Köck und Max Heinemann zwei einstige Hohenlimburger zum Kader der Westfalia, die aufgrund der Verletzungen der Rückraum-Asse Dennis Bichmann und Robert Ammelt deutlich an Durchschlagskraft eingebüßt hat. Erst letzten Samstag gelang es, durch einen Derbysieg über Bösperde die Abstiegsränge zu verlassen. Zeitgleich hatte sich Hohenlimburg in Schwerte durchgesetzt und damit beste Werbung für dieses Prestigeduell betrieben. „Es wäre eine tolle Sache, wenn wir die Hinserie mit nur vier Minuspunkten auf Rang zwei beenden könnten. Bei allem Respekt vor Halingen traue ich uns das auch zu“, strahlt Trainer Ivo Maly große Zuversicht aus, denn vor zwei Wochen hatte er ja gegen Spitzenreiter Villigst-Ergste einen optimalen Einstieg als Brahimi-Nachfolger feiern können. Sein Optimismus wird geschürt durch die günstige Personallage. Offen bleibt, ob, dass Philipp Wittke seine hartnäckige Grippe rechtzeitig überwindet und der Abwehr zusätzlichen Halt geben kann.

Damen-Verbandsliga: HSG Hohenlimburg – Westfalia Kinderhaus (Samstag, 17.30 Uhr, Rundturnhalle). Für die HSG beginnt gegen den Tabellendritten, der sich nach Saisonfehlstart deutlich erholt hat und den angestrebten Oberliga-Aufstieg durchaus noch realisieren kann, bereits die Rückserie. „Im Hinspiel haben wir sie auf dem falschen Fuß erwischt und eine tolle Leistung geboten“, erinnert sich Hohenlimburgs Trainer Helmut Fahn noch gerne an den 29:20-Triumph seiner Schützlinge und meint: „Uns liegt offenbar deren Spielweise.“ Aber obwohl die HSG mit dem jüngsten Heimerfolg über Bösperde ihren Negativlauf zuletzt stoppte und personell am Samstag gut aufgestellt ist – Carina Voß verstärkt den Rückraum, nur Alisa Licina fällt aus -, schlüpft sie in die Außenseiterrolle. 

Damen-Verbandsliga: HSG Hohenlimburg – SG DJK Bösperde 28:24 (15:10). Tiefes Durchatmen bei den HSH-Damen und Trainer Helmut Fahn, denn nach zuletzt sechs sieglosen Spielen kam dieser Erfolg über den Aufsteiger zur rechten Zeit. „Das war enorm wichtig für uns“, befand Fahn. Seine Taktik, die routinierte Hauptschützin Köck in Sonderbewachung zu nehmen, ging voll auf, denn Bösperde tat sich enorm schwer, klare Chancen herauszuspielen, scheiterte zudem regelmäßig an Torfrau Lisa Witte. Zudem begann Vanessa Raabe sehr stark, traf bis zum 7:2 vier Mal. Nach dem 13:9 begann die große Show von Tabea Braun, die die beiden letzten Treffer vor der Pause erzielte und nach dem Wechsel weitere fünf Tore zum 21:13 beisteuerte. Doch danach wurde die HSG unsicher, leistete sich viele Ballverluste und durfte erst aufatmen, als Christin Riemenschneider mit einem Gegenstoß-Solo das 25:21 erzielte.

HSG: L. Witte (31. Rissmann); Braun (8), Raabe (5) A. Witte (4), Riemenschneider(4), Becker (4/3), Klonek (2), Schwarzelmüller (1), Geitebrügge, Scheibe-Jochheim, Tille, Reeswinkel. bg

HSG Schwerte/Westhofen – HSG Hohenlimburg 28:33 (13:16). Die Lennestädter knüpften dort an, wo sie im alten Jahr aufgehört hatten, nutzten dabei die Formschwäche der Schwerter, die ja im Dezember zweimal verloren hatten und den Weggang von Linnemann verdauen mussten, geschickt aus. „Wirklich gut war das von uns nicht“, hatte Trainer Hohenlimburgs Ivo Maly an Halbzeit eins allerhand auszusetzen. Ihn störte vor allem die Vielzahl technischer Fehler im Aufbau und das mäßige Rückzugsverhalten, was zu etlichen Konter-Gegentoren führte. Zum Glück aus Sicht des Maly-Teams machten es die Ruhrstädter nicht besser, so dass aus dem 5:3 ein 6:8 wurde.

Allerdings zahlte sich die tiefer besetzte Bank der Gäste erst in der letzten Viertelstunde aus. Bis zum 21:22 (40.) nämlich durften die Schwerter noch hoffen. Dann aber drehte Hohenlimburg, lautstark von seinen deutlich in Überzahl befindlichen Fans angefeuert, so richtig auf. Der überragende Felix Bauer sorgte mit seinem Hattrick zum 24:29 für die Entscheidung, „Pico“ Marks legte gleich noch den 30. Treffer nach.

HSG Hohenlimburg: Kind (Botte); Bauer (9), Albrecht (7), Schachulski (4), Wetzel (3), Hollatz (3), Marks (2), Truß (2/2), Bovensmann (1), Maschin (1), Tsolakis (1), Doescher.

Bis zum zehnten Spieltag der Handball-Landesliga sah alles nach einem langweiligen Titelrennen, sprich Alleingang der HVE Villigst-Ergste aus. Doch die HSG Hohenlimburg sorgte zum Einstieg ihres neuen Cheftrainers Ivo Maly mit ihrem 25:20-Erfolg für ein stark verändertes Bild liegt jetzt nur noch zwei Zähler hinter der HVE. Deshalb erhält das Jahres-Auftaktmatch beim Rangdritten Schwerte/Westhofen das Prädikat Verfolgerduell.

Landesliga 4: HSG Schwerte/Westhofen – HSG Hohenlimburg (Samstag, 19,45, Friedrich-Bährens-Gymnasium). „Unsere Fans werden für Heimspiel-Atmosphäre sorgen“, geht Hohenlimburgs Trainer Ivo Maly fest davon aus, dass viele Fans gerade nach dem Coup über die HVE die kurze Anreise zum benachbarten Dauerrivalen mitmachen. Auch personell sieht es für die Lennestädter recht gut aus, denn nur Felix Strackes Einsatz ist fraglich. Nach langer Pause ist Regisseur Lukas Wetzel wieder im Aufgebot.

„Wir treffen auf einen sehr erfahrenen Gegner mit einer herausragend besetzten Startformation, werden deshalb aufs Tempo drücken, um eventuell konditionelle Vorteile zu nutzen“, verrät Maly, dem natürlich nicht entgangen ist, dass die Schwerter ihre beiden letzten Partien verloren haben.

Olpe Der Trip nach Olpe hat sich für die Landesliga-Handballer der HSG Hohenlimburg erneut nicht gelohnt. Wie im Vorjahr setzte es für die Schützlinge von Trainer Faruk Brahimi beim TV Olpe eine denkbar knappe 30:31 (16:16)-Niederlage, die erst besiegelt war, als der letzte Wurf von Tim Bauer abgewehrt wurde. „Unsere Chancenverwertung war nicht optimal, außerdem haben wir uns eine Reihe technischer Fehler erlaubt“, resümierte Brahimi: „Aber ausschlaggebend war aus meiner Sicht die fehlende Abstimmung zwischen Abwehr und Torwart.“

Die Anfangsphase verlief ganz nach Wunsch, aber die 5:1-Führung war nach 18 Minuten (8:8) aufgebraucht. Nochmals konnte sich die HSG absetzen (16:13), doch gegen Ende der ersten und Angang der zweiten Hälfte lief offensiv nichts zusammen. Die vom Tunesier Lajnef clever gelenkten Hausherren zogen sogar auf 28:23 (48.) davon, bekamen dann aber mehr und mehr Probleme, sich Chancen gegen die nun aggressivere Hohenlimburger Deckung zu erarbeiten. Cedrik Truß verwandelte zwei Siebenmeter in Folge zum 30:30, doch auch der TVO bekam noch einen Strafwurf, den er nutzte

HSG: Botte, Kind; Albrecht (6), Truß (6/4), Hollatz (4), Maschin (3), Bauer (3), Marks (3), Schachulski (2), Bovensmann (2), Doescher (1), Wittke. bg

Landesliga 4: HSG Hohenlimburg – HSV Plettenberg/Werdohl 25:24 (10:13). Die mehr als 150 Zuschauer erlebten einen offenen Schlagabtausch mit Werdohler Vorteilen in Halbzeit eins und einer vor allem taktisch besser eingestellten HSG im zweiten Abschnitt. „Ich habe mein Soll erfüllt“, strahlte Aushilfscoach Ivo Maly, denn er feierte vier Siege in Abwesenheit des gesperrten Faruk Brahimi. Sein Schachzug, Manndeckung für Bauer zu verhindern, in dem er ihn regelmäßig gegen Truß auswechselte, verblüffte ebenso wie der (untaugliche) versuch mit zwei Kreisläufern oder Stegemann als Rechtsaußen. Und weil zunächst Werdohl Shooter Bardischewski (7/1) Narrenfreiheit genoss, geriet die HSG nach 4:2-Führung mit 9:13 ins Hintertreffen.

Nach dem Seitenwechsel aber engten Maschin und/oder Bauer, der zudem noch zwei Gegenstoß-Solos anbringen konnte, Bardischewskis Aktionsradius entscheidend ein. Zudem traf Albrecht zuverlässig aus der Distanz, blühte auch Bovensmann auf. Das 19:16 konnte Hohenlimburg zwar nicht lange halten, aber Albrechts siebter Treffer sicherte den vielumjubelten Erfolg.

HSG: Botte; Albrecht (7), Bauer (5), Bovensmann (4), Truß (4/3), Marks (2), Hollatz (1), Schachulski (1), Maschin (1), Stegemann.

HSG Hohenlimburg – VfS 59 Warstein e.V. 27:20

Mit der bisher besten Saisonleistung fügten die Lennelöwen den Jungs aus Warstein die erste Saisonniederlage zu. Leider fehlten uns, aufgrund einer gemeinsamen Veranstaltung, Erik, Philipp, Lasse und Carlos. Da auch Julius vorher noch ein Fußballspiel hatte, beschloss das Trainerteam sich ,erstmals diese Saison, Unterstützung von den hochgezogenen Jungs aus der C-Jugend zu holen (Gemeinsam Stark!). Danke an Milan und Frede für das Aushelfen!
Von Anfang an waren die Jungs konzentriert und legten los wie die Feuerwehr. Die Abwehr arbeitet aktiv und zusammen als eine Einheit gegen die guten Würfe der Warsteiner Rückraumspieler. So konnte sich Julian im Tor immer wieder in Szenen setzen. Im Angriff wurde der Ball geduldig gespielt und die entstehenden Lücken wurden effizient ausgenutzt. Tilou setzte sich immer wieder durch gute Täuschungen durch und verwandelte seine Würfe sicher. Aber auch die anderen Spieler verließen sich nicht nur auf die unterstützenden Jungs Milan und Frede, sondern suchten auch selber die Chance oder liefen sich klug frei.
Eines der Highlights in diesem Spiel war der erste Saisontreffer von Yannick, der sich davor schon ein paar Mal klasse gegen seinen Gegenspieler im 1:1 durchsetzen konnte aber leider am Warsteiner Torwart scheitere. Auch Julius muss nochmal erwähnt werden, der, trotz des vorherigen Fußballspiels, sich voll in den Dienst der Mannschaft stellte und bei seiner Einsatzzeit Vollgas gab.

Unterm Strich stand so ein verdienter Sieg auf der Anzeigetafel.

Es spielten:
Julian, Yannick, Julius, Benjamin, Tilou, Alessio, Linus, Niklas, Deven, Elias, Milan und Frede

Text: Jannik Hollatz

TSV Bigge-Olsberg 06/08 – HSG Hohenlimburg 22:16 (8:9)

Die erste von zwei Auswärtsfahrten nach Bigge-Olsberg stand am vergangenen Samstag für die mD-Jugend an. Wir starteten nach einer langen Anreis gut in die Partie. Die Abwehr arbeitete super zusammen gegen die körperlich überlegenen Rückraumspieler der Gastgeber. So konnte sich auch Julian im Tor immer wieder auszeichnen. Im Angriff wurde der Ball gut weitergespielt, so dass wir, gegen eine defensive 1:5-Abwehr, zu guten Wurfchancen kamen. Bei einer besseren Chancenverwertung wäre eine höhere Pausenführung drin gewesen. So ging es knapp mit einem Tor Vorsprung in die Halbzeitpause.

In der zweiten Halbzeit ließ die Leistung leider nach. Die Abwehr verteidigte mit zunehmender Zeit immer passiver und ließ sich in Richtung eigenes Tor zurückdrängen. Daraus resultierten, insbesondere durch wuchtige Abschlüsse nach Freiwürfen, regelmäßig Gegentore, da sich auch Julian im Tor nicht mehr so auzeichnen konnte wie in in Halbzeit 1. Auch im Angriff wurden die Zweikämpfe, durch die nachlassende Kraft, nicht mehr gewonnen und unser Spiel hatte keinen Spielfluss mehr. So konnte Bigge-Olsberg das Spiel letztendlich klar für sich entscheiden.

Nichtsdestrotrotz kann man mit der Entwicklung der Mannschaft und der Spieler zufrieden sein. Diese gilt es nun weiter voranzutreiben, dann wird das ein oder andere Erfolgserlebnis diese Saison noch zu feiern sein.

Es spielten:
Julian, Elias, Yannick, Lasse, Carlos, Benjamin, Philipp, Tilou, Erik, Alessio und Linus

Am Samstag, den 09.11., geht es zuhause in der Rundtrunhalle gegen die noch ungeschlagenen Warsteiner weiter. Es wartet also wieder ein ähnlich harter Brocken. Anwurf ist um 14:15 Uhr.

Text: Jannik Hollatz

Landesliga 4: SG Ruhrtal – HSG Hohenlimburg 26:29 (14:15). Weil Cheftrainer Faruk Brahimi auf die Tribüne verbannt war, half der sonst die Reserve coachende Ivo Maly aus. Vor stattlicher Kulisse lieferten sich beide Teams einen offenen Schlagabtausch, 56 Minuten lang war nicht abzusehen, in welche Richtung sich die Waage neigen würde. Die HSG setzte wegen des Harzverbotes ihre Rückraum-Hünen Schachulski und Albrecht fast nur in der Abwehr ein, baute auf eine kleinere und wendigere Besetzung, sich in Abschnitt zwei mehrfach auf drei Tore absetzen konnte. Aber Ruhrtal kämpfte sich heran, schien beim 24:23 und roter Karte für Marks sogar im Vorteil. Doch im rechten Moment parierte der bis dahin mäßig haltende Keeper Kind zwei Mal, während Bauer mit einem Doppelpack zum 26:28 seine starke Leistung krönte.

HSG: Kind,Vartmann; Bauer (9), Marks (4), Truß (4/1), Doescher (3), Maschin (3), Wetzel (3/2), Bovensmann (2), Wittke (1), Albrecht, Schachulski.