Kreismeistertitel der Sommerrunde für unsere weibl. A-Jugend

Nachdem die Mädels der HSG Hohenlimburg bereits am Freitag Abend das Halbfinale gegen Bösperde mit einem souveränen Sieg für sich entscheiden konnten, mussten die Mädchen nun am Sonntag noch einmal unter sehr tropischen Temperaturen in Schwerte anreisen. Hier trafen sie auf die A- Juniorinnen der Villigst Ergste. Den Zuschauern lief bereits auf der Tribüne ohne Bewegung der Schweiß hinunter, sodass die Spielerinnen nicht zu beneiden waren. Vor dem Spiel gab es direkt die erste Schrecksekunde, da sich Marie Sophie Blatthau noch beim Aufwärmen die Schulter auskugelte. Dennoch behielten die Mädchen einen klaren Kopf. Zu Spielbeginn zeigte sich noch leichte Nervösität auf Seite von Hohenlimburg. Villigst-Ergste ging mit 2:1 Treffern in Führung! Nach ein paar Minuten schaltete Hohenlimburg aber den Hebel um und fand immer mehr in ihr eigenes Spiel . Sie konnten nun den Spielstand mit einer Sicheren 4-7 Tore Führung ausbauen und hielten diesen Stand nun auch im Spielverlauf weiterhin und überwiegend konstant. Zum letzten Drittel der 2. Halbzeit kam Villigst Ergste noch einmal auf 2 Tore ran. Zum Ende konnte Hohenlimburg aber wieder mit einer sicheren 30:26 Führung den Sieg für sich entscheiden und somit den Kreismeistertitel der Sommerrunde 2019 mit nach Hause nehmen!!
Herzlichen Glückwunsch für diese “ heiße “ Leistung Mädels! Toll gekämpft und schön zusammen gespielt!

Es spielten:  Cindy Spahiu; Gioia Curatolo (1), Sophia Geuß (2), Kübra Göktürk, Fiona Menzel (2), Michelle Metzner (12/4), Luzie Pfeil (3), Zora Pfeil (6), Petroula Sovislis (1), Noemi Weldon (2), Anastasia Wigond und Kristin Wortmann (1).

Text: Daria Wewerka

Weibl. E Jugend belegt den zweiten Platz in Sommerrunde und sucht noch Mitspielerinnen für Ihre Mannschaft

Nach dem verlustpunktfreien Abschluss der Gruppenphase stand für unsere weibl. E Jugend an diesem Wochenende die Endrunde der Sommerrunde in Schwerte an. Am Samstag den 29.06.19 trafen die Mädchen im Halbfinale auf die Mannschaft vom HTV Villigste Ergste. Einen ebenbürtigen Gegner, den unsere Mannschaft mit viel Leidenschaft und Laufbereitschaft mit 22 :20 besiegen konnten. Am Folgetag stand dann das Finale gegen die Spielerinnen aus Menden an, die in Ihrem Halbfinale die Mannschaft vom HTV Hemer bezwungen hatten. Im Finale konnten wir leider nur mit  8 spielfähigen Mädchen antreten. Verletzungen / Krankheit und anderweitige Termine reduzierten unseren Kader. Die ersten 10 Minuten konnten wir mit den favorisierten Gegner mithalten. In der folgenden Spielzeit setzten sich die Mendener Hanballerinnen mit Ihrem tieferen und breiteren Kader kontinuierlich ab und gewannen die Sommerrunde verdient mit 17 : 9.  Unseren herzlichen Glückwunsch senden wir Richtung Menden.

Zur Verstärkung unserer weibl. E Jugend suchen wir noch Mädchen der Jahrgänge 2009 / 2010, die den Handballsport und UNS einmal kennenlernen wollen.

Wir sind etwas anders als die Anderen,

  • wir machen den Kettler Hof, das Sprungwerk, Dortmunder Zoo .. unsicher.
  • wir Turner mit der Unterstützung der Oeger Turner.
  • wir starten beim Leichtathletikwettkampf des TSV Hagen und trainieren im Kirchbergstation
  • wir haben Spass

spielen aber auch Handball.

Zur Absprache / Kontaktaufnahme bezüglich einer Trainingsteilnahme möchten wir Sie bitten, sich einmal telefonisch bei uns zu melden, da unsere Trainingszeiten in den Ferien (komplette Ferien) von den im Internet veröffentlichten Trainingszeiten abweichen. Bei gutem Wetter kann es auch mal sein, dass wir im Freibad trainieren.

Wir würden uns freuen wenn dieser Beitrag oft geteilt wird, damit wir viele sportbegeisterte Kinder und Eltern erreichen können.
Danke

HSG Hohenlimburg
Trainer: S. Hartmann (0176 / 43245490)

wD: Ein besonderes Abschlussspiel!

Zum Ende der Sommerrunde gab es für die wD-Jugend noch ein besonders Abschlussspiel: Eltern gegen Kinder!

In der vertrauten Rundturnhalle durften am vergangenen Freitag, die sonst auf der Tribüne sitzenden Eltern, ihr können in Sache Handball unter Beweis stellen. 

Bei tropischen Temperaturen, schlugen sich die Handballerinnen so wie ihre Eltern tapfer: Ein Spiel dauerte 10 Minuten, gespielt wurde im Wechsel 4 mal. Das Torverhältnis spielte dabei eher keine Rolle, der Spaß stand im Vordergrund.

Zum Abklang gab es vor der Halle in gemütlicher Runde Gegrilltes und kalte Getränke!

Abschied wurde dann auch von Eve Bleicher und Saskia Betchen, der bisherigen Trainerinnen, gefeiert. Eve Bleicher hört aus beruflichen Gründen auf, Saskia Betchen steht der HSG weiterhin als Spielerin zur Verfügung. Symbolisch übergaben beide Trainerinnen ihre Trainerjacken ihren Nachfolgern, Max Fehlauer und Nico Gieß, die sich sehr auf die Arbeit mit den Mädchen freuen!

HSG: Jugendleiter tritt aus Vorstand zurück

EINSTIMMIG GEWÄHLT: Links der Vorstandsvorsitzende der HSG, Uwe Dewenter, mit seinem Team. Melanie Holstein (Fünfte von rechts) ist Jugendleiterin.  Foto: HWs

Hohenlimburg. In einer sehr flotten und sehr harmonischen Jahreshauptversammlung der Handball-Spiel-Gemeinschaft Hohenlimburg (HSG) hatte Sitzungsleiter und Ex-Präsident Stefan Willner leichtes Spiel. Die einzelnen Tagesordnungspunkte der Versammlung im Vereinsheim des Hohenlimburger Schwimmvereins wurden schnell und zügig abgehandelt.

Vorstandswahlen

Einstimmig wiedergewählt wurden neben den Vorsitzenden Uwe Dewenter und Alex Filippelli (Tus Oege) auch Kassierer Stefan Seuthe, Beisitzerin Katja Menzel sowie Geschäftsführer Thomas Stemann. Neue Beisitzerin ist Lisa Witte und Uwe Schlünder der neue sportliche Leiter der Damenabteilung.

Einziger Wehmutstropfen der Versammlung war, dass der Jugendleiter Dirk Betchen, die „gute Seele“ des Vereins, nicht wieder für den Vorstand kandidierte. Nach 17 Jahren zieht er sich von der Arbeit in erster Reihe zurück.

Seine Nachfolge tritt Melanie Holstein an. Dem scheidenden Vorstandsmitglied übergab Uwe Dewenter unter großem Applaus ein Präsent. hws

Weibl. E Jugend startet erfolgreich beim Citylauf 2019 in Herdecke

Am heutigen Samstag ist ein Großteil unserer weibl. E Jugend beim 16 Citylauf in Herdecke gestartet. Mit reichlich Aufregung und einem mulmigen Gefühl im Bauch gingen die Mädels in der ungewohnten Sportart an den Start. Neben den Startern der ortsansässigen Grundschulen gingen auch Fußballerinnen der TSG Herdecke sowie Leichtathleten diverser Vereine an den Start.

Je nach Jahrgang durften unsere Spielerinnen eine Strecke von 1100m (2010) oder 2000m (2009) quer durch die City von Herdecke durchlaufen. Hierbei zeigte sich schnell, dass das regelmäßige Lauftraining der letzten Wochen unserer Mannschaft Sicherheit gegeben hat.

Platzierungen:

Miriam Hinz belegten Platz 2 über 1100m in 4:56 Minuten

Julia Becker belegte Platz 4 über 1100m in 5:14 Minuten

Lina Hellmeier belegte Platz 1 über 2000m in 8:12 Minuten

Alle Mädchen zeigten gute Leistungen und unterboten Ihre Trainingszeiten deutlich.

Wir danken dem TSV Herdecke für die toll organisierte Veranstaltung.

Fazit: Unsere Mädels können sich auch in ungewohnten Sportarten behaupten. Weiter so.

Text: Stefan Hartmann

wB: Oberliga-Vorrunde – „Wir kommen“

Das über zwei Wochenenden angelegte Turnier begann vielversprechend für die HSG-Mädchen. Von den sechs antretenden Mannschaften konnten sich die ersten beiden direkt für die Oberliga-Vorrunde qualifizieren. Die zwei klaren Siege gegen die Mendener Wölfe (15:5) und gegen die Schwerter Ruhrfüchse (19:3) am ersten von 2 Turniertagen in Menden legten eine gute Basis für die sofortige Qualifikation zur Oberliga-Vorrunde. Mit viel Spielfreude und Tempo wurde das Pflichtprogramm absolviert.

Am zweiten Turniertag haben die Mädchen vor heimischer Kulisse in der gut besuchten RTH gegen Iserlohn/Sümmern (13:6) und Schalksmühle (13:5) zwei klare Siege eingefahren, der Druck, der auf der klar besseren Mannschaft lag, war Ihnen aber anzumerken.

Im letzten  Spiel gegen die bereits als Altjahrgang antretenden Hemeranerinnen fehlte durch die schon vorzeitig erreichte Qualifikation die Spannung, sodass gegen die sicher und souverän aufspielenden Mädchen aus Hemer kaum etwas gelang und die Partie 16:7 verloren ging.

Als Jungjahrgang in der B-Jugend müssen sich die Löwinnen jetzt auf  defensive Deckungssysteme und auf die nun erlaubte Manndeckung einstellen.

Die direkte Qualifikation als Jungjahrgang kann als großer Erfolg für die mit viel Engagement spielenden Mädchen angesehen werden.

Es spielten:
Amani Azek, Maja Dettenberg, Mila Drechsler, Kübra Göktürk, Sophia Golz, Lina Gottschalk, Fiona Menzel, Janice Nottebohm, Zora Pfeil, Charly Rüping, Sara Recber, Laetitia Stolzheise, Lilly Römmich,  Ronya Varli, Noemi Weldon

Text: T. D.

Nach „Rot“ startet der Angriffsmotor

Hohenlimburg. Ein Handballspiel quasi zeitgleich mit dem Fußball-Revierderby anzusetzen, kostet zwangsläufig Zuschauer. So konnte die HSG Hohenlimburg bei ihrem vorverlegten Landesliga-Match gegen den TV Olpe gerade mal 25 Besucher begrüßen. Mehr hatte diese Partie aber auch nicht verdient, denn Olpe verstärkte wie die HSG seine Reservemannschaft und bot nur eine Rumpfbesetzung mit einem Auswechselspieler auf. Von daher stand der Sieger schon vorher fest, auch wenn die Hohenlimburger einen langen Anlauf nehmen, ehe sie ihren Rhythmus fanden und letztlich mit 34:24 (15:9) den höchsten Heimerfolg dieser Saison feierten.

Olper Torwart Rumpff pariert

Danach sah es in der ersten Viertelstunde wahrlich nicht aus, denn er über zwei Meter große TVO-Keeper Rumpff stellte seinen Kasten zu und hatte zudem in der Torbegrenzung reichlich Unterstützung. In schöner Regelmäßigkeit scheiterten die von Bogdan Wittke gecoachten Hohenlimburger selbst bei freien Abschlüssen, so dass Olpe mit seinen bescheidenden Möglichkeiten zu einer 3:1-Führung (9.) kam.

Auch nach dem Ausgleich durch Felix Bauer und Jonas Bovensmann stotterte der Angriffsmotor gewaltig. So landete der Heber von Tom Maschin am Pfosten, scheiterte Lukas Wetzel mit seiner ersten Ballberührung vom Siebenmeterpunkt an Rumpff, was aus dem Feld heraus auch auf Jannik Hollatz und Nick Albrecht zutraf. Zudem standen Hollatz und Maschin bei ihren Toren im Kreis, so dass Olpe mit 5:3 in Führung gehen und diese bis zum 8:7 behaupten konnte. Dann aber schaltete die HSG, auch angestachelt durch die Rote Karte für Hollatz (20.), den Turbo ein, holte unter Mithilfe des in der Abwehr sein Saisondebüt gebenden Philipp Wittke in den verbleibenden acht Minuten der ersten Hälfte das vorher Versäumte eindrucksvoll nach. Ballverluste der müder werdenden Gäste nutzte vor allem Timo Schachulski, dem zum 13:8 ein lupenreiner Gegenstoß-Hattrick gelang. Bauer sorgte für den 15:9-Pausenstand und traf dann auch gleich zum 16:9 und konnte fortan seinen Mitspielern die Abschlüsse überlassen.

Truss lange auf dem Feld

Cederik Truss nutzte seine längere Spielzeit und sorgte zusammen mit dem das 20:11 besorgenden Schachulski dafür, dass es für den TVO nur noch um Schadensbegrenzung ging. Mit dem 26:16 durch Bauer war nach 48 Minuten erstmals ein zweistelliger Vorsprung perfekt. Zum 29:20 durch den quasi volley verwandelnden Truss gelang Torwart Fritzsche ein Traumpass, zudem rettete er mit Sprint ins verlassene Tor eine falsche Einwurf-Entscheidung der Unparteiischen. Schachulski machte die „30“ voll, Maschin sorgte zum 33:23 per Kempa-Trick nach Pass von Wetzel für das letzte Highlight. Bogdan Wittke: „Wenn man gegen einen stark dezimierten Gegner antritt, fehlt es an der nötigen Spannung. Wir haben ein Drittel des Spiels verschlafen, aber dann ordentlich Gas gegeben.“

HSG: Fritzsche, Kind; Schachulski (9), Bauer (7), Maschin (5), Albrecht (4), Truss (4/1), Wetzel (3/1), Bovensmann (2), Hollatz, P. Wittke.

HSG II ist auf dem Weg zum Ligaerhalt

Hohenlimburg. Mit dem vierten Sieg nacheinander hat sich die Handball-Reserve der HSG Hohenlimburg an Hagen IV und Neheim vorbei auf den rettenden zehnten Platz in der Bezirksliga geschoben. Gegen die heim- und abwehrstarke HSG Gevelsberg-Silschede II gewannen die aufgerüsteten Hohenlimburger trotz schwacher Anfangsphase souverän mit 28:24 (14:11) und können sich jetzt aus eigener Kraft die Ligenzugehörigkeit sichern. „Wir werden dazu aber wohl noch zweimal gewinnen müssen, weil wir ja bei den direkten Vergleichen immer schlechter dastehen“, meint Trainer Ivo Maly.

Ohne Felix Stracke

In Gevelsberg kam der ohne Torjäger Felix Stracke (Weisheitszähne gezogen) angetretene Gast nur schwer in Tritt, waren die Köpfe der Akteure, die zuvor die Landesliga-Punkte gegen Olpe eingefahren hatten, nicht frei. Gevelsberg legte über 3:1 und 7:4 bis zum 9:5 (17.) vor, hatte fortan aber immer mehr Mühe, den gut aufgelegten Keeper René Kind zu überwinden.

Mit erstem Dreierpack verkürzte Hohenlimburg auf 8:9 und verschaffte sich dann zum 12:10 einen ersten Vorsprung, der bis zur Pause auf drei Tore ausgebaut werden konnte. Noch war das Team von Dirk Block nicht geschlagen, kämpfte sich zum 17:18 (40.) heran, hatte dabei aber viel Kraft gelassen. Hohenlimburg hingegen konnte noch zulegen und erwies sich erneut in Teil zwei der Halbzeit als das defensiv deutlich stärkere Team.

Torwart Kind stark

Neun Minuten lang blieb Kind unbezwungen, während seine Vorderleute sechsmal trafen und mit dem 24:17 die Entscheidung erzwangen. Dass die Hausherren nach dem 21:28 noch Ergebniskosmetik betrieben, hatte keinerlei Bedeutung mehr.

HSG II: Kind, Schalenbach; Hollatz (6), Bauer (5), Tsolakis (5/3), Marks (4), Bovensmann (3), Albrecht (2), Waschk (2), Ludwig (1), Thiel, Hagenkord, Krisch.

Wittke will gegen TV Olpe „endlich mal wieder punkten“

Hohenlimburg. Nach der zweiwöchigen Osterpause geht es für die Handballer in den Saisonendspurt. Bei der HSG Hohenlimburg, die RE Schwelm zum vorzeitigen Aufstieg in die Verbandsliga gratuliert hat, gilt die ganze Konzentration dem Klassenverbleib der beiden zweiten Mannschaften der Damen und Herren, die nur mit erheblicher personeller Unterstützung von oben einen Abstieg vermeiden können.

Trotzdem soll auch die erste Männermannschaft nicht benachteiligt werden, weshalb sie ihr Landesliga-Match gegen TV Olpe am Samstag auf 15 Uhr in der Rundturnhalle Elsey vorverlegt hat. So ist ein Doppeleinsatz möglich, denn das Bezirksligaspiel bei der HSG Gevelsberg-Silschede II steigt erst um 19.15 Uhr.

„Es wird Zeit, dass wir nach drei zum Teil sehr unglücklichen Niederlagen endlich mal gegen Olpe punkten“, meint Co-Trainer Bogdan Wittke, der das Team in Abwesenheit von Faruk Brahimi (kommt erst am Samstagnachmittag aus seinem Auslandsurlaub zurück) zusammen mit Reservecoach Ivo Maly trainiert hat.

Das Zusammenlegen der Übungseinheiten für beide Teams macht Sinn, denn die Akteure müssen sich ja gerade in der Zweiten auf neue Nebenspieler einstellen. Bis auf Keeper Fritzsche, Maschin, Wetzel und Truss können alle Stammkräfte der „Ersten“ auch in Gevelsberg auflaufen. „Ich bin froh, dass wir eine absolut konkurrenzfähige Truppe stellen können“, sagt Wittke, denn er muss keinen einzigen Akteur pausieren lassen, bekommt sogar noch als „Joker“ seinen Bruder Philipp hinzu. Der hat seine Doktorarbeit weitgehend abgeschlossen und signalisiert, dass er zumindest für die Heimspiele einsatzbereit ist.

Weitere Neuzugänge

In puncto Verstärkung für die kommende Saison hat die HSG zwar einen Rückschlag verbuchen müssen, weil der in Letmathe wohnhafte Florian Stracke nun doch in Halingen bleibt. Der sportliche Leiter Alex Filippelli wird aber in Kürze die Verpflichtung eines Kreisläufers bekanntgeben und ist auch zuversichtlich, mindestens drei Neuzugänge für die an diesem Wochenende spielfreien Verbandsliga-Damen präsentieren zu können. Die Damen-Reserve empfängt am Samstag (17.30 Uhr), verstärkt durch eine Handvoll Spielerinnen der „Ersten“, den Tabellennachbarn SG Menden Sauerland II. Nur ein Sieg belässt ihr die Chance auf Rettung.

Die Herren-Reserve, die trotz dreier Siege am Stück immer noch auf Abstiegsplatz zwölf liegt, will endlich die Früchte ernten und an Neheim (zu Gast beim Rangzweiten Ruhrtal) und Hagen IV (muss zum Drittplatzierten Attendorn) vorbeiziehen. Der dazu erforderliche Erfolg in Gevelsberg wird aber keineswegs ein Selbstläufer, denn seit Dirk Block das Traineramt übernommen hat, wurden sämtliche fünf Heimspiele gewonnen. „Ich kenne das Team noch aus meiner Wuppertaler Zeit. Wir werden uns nicht überraschen lassen, müssen sehr diszipliniert agieren und dann unsere individuelle Klasse ausspielen“, meint Coach Ivo Maly.

Weibl. E-Jugend (09/10) zeigt starke Leistung über die Saison und belegt am Ende den dritten Tabellenplatz

Als im Durchschnitt jüngste Mannschaft und komplett ohne Altjahrgänge belegen unsere Mädchen zum Saisonende den dritten Tabellenplatz. Eine klasse Saisonleistung der weibl. E-Jugend, die sich über die gesamte Serie kontinuierlich gesteigert hat. Besonders hervorzuheben sind die Duelle gegen die Mädels des HV Sundern (Serien 1 : 3) sowie des HTV Hemer (Serie 2 : 2). Diese Spiele waren Wettkämpfe auf Augenhöhe, die von allen Seiten leidenschaftlich und sportlich fair bestritten wurden. Lediglich gegen den reinen Altjahrgang des TuS Volmetal konnten unsere Mädchen keinen Sieg erringen. Die Serie ging 3:0 für Volmetal aus, wobei wir noch auf einen Nachholtermin für das vierte Spiel seitens Volmetal warten. Dagegen behielten unsere Mädels gegen den Tabellenletzten aus Neheim klar die Oberhand.
Ein weiteres Highlight waren die zwei im Spielbetrieb integrierten Koordinationstests. Hier belegten uns Mädels den zweiten sowie ersten Platz. Hier zeigt sich das etwas andere herangehen des Trainerteams. Vielseitigkeit und Abwechslung sind ein fester Bestandteil im Training. Die Zusammenarbeit mit der Turnabteilung des TuS Oege sowie die Teilnahme am Stadtlauf in Herdecke gehören z.B. zu unseren Trainingsschwerpunkten. Ob dieser etwas andere Weg erfolgreich wird, wird die Zeit zeigen.
Neben den sportlichen Aktivitäten haben unsere Mädels in dieser Saison im Sprungwerk Hagen sowie im Zoo Dortmund besucht. Die nächste Gemeinschaftsaktion (Ketteler Hof) wird gerade von den Eltern geplant.
Leider müssen wir in dieser Saison auch den Weggang einer Spielerin vermelden. Mina hat das Team leider verlassen. Diesbezüglich suchen wir noch Mädchen der Jahrgänge 2009 und 2010, die den Handballsport kennlernen möchten oder in einer reinen Mädchen Mannschaft spielen wollen. Ihr seid bei uns willkommen.

Das Trainerteam dankt den Mädels sowie den Eltern für eine tolle Saison.

Text: Stefan Hartmann
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