Tadelloser Kampf, aber knappe Niederlage für die HSG

Handball-Landesliga: Hohenlimburg verliert beim Ortsrivalen TuS Volmetal II mit 25:26. Spannende Schlussphase

 
Hohenlimburg. Auch die bislang beste Auswärtsleistung hat nicht gereicht: Die Landesliga-Handballer der HSG Hohenlimburg mussten sich im zweiten Derby binnen acht Tagen bei Aufsteiger TuS Volmetal II mit 25:26 (13:15) beugen und rutschten vor der Herbstpause auf den Abstieg bedeutenden drittletzten Platz ab.

Da über die Hälfte der 160 Zuschauer aus Hohenlimburg kamen, herrschte für die HSG fast Heimspielatmosphäre. Die Fans hatten zunächst auch Grund zur Freude, denn das erste Gegentor fiel erst nach sieben Minuten. Bis zum 4:5 (12.) ging der Plan der Gäste, die in erster Linie über eine bewegliche und aggressive Abwehr zügig kontern wollten und ansonsten auf sichere Ballpassagen setzten, um das gefürchtete Volmetaler Konterspiel zu unterbinden, durchaus auf. Dann kippte das Match, übernahm der Neuling mit fünf Toren nacheinander das Kommando.

Zum rechten Zeitpunkt nahm Sascha Maystrenko eine Auszeit und beruhigte die Gemüter. Die eigenen Spielzüge wurden mit Benny Hell als Regisseur wieder präziser und konstruktiver. Und da war ja auch noch Felix Bauer, der an alter Wirkungsstätte besonders motiviert auftrat, so manchen Volmetaler Querpass abfing und seine Farben zusammen mit Hell und Jonas Bovensmann wieder auf Tuchfühlung heranbrachte. Ein Unentschieden zur Pause wäre absolut machbar gewesen, aber Unglücksrabe Jannik Hollatz warf die Kugel beim Stande von 13:14 über den leeren TuS-Kasten.

Dreierpack von Schliepkorte

Halbzeit zwei begann mit einem Dreierpack von Schliepkorte zum 18:14, aber abschütteln ließ sich die tadellos kämpfende HSG nicht. Bestes Beispiel war Hollatz, der defensiv unermüdlich ackerte und nun auch vorne präziser abschloss. Dumm nur, dass die Hohenlimburger sich bei ihrer Aufholjagd selbst im Wege standen. Gleich vier Pässe ihrer Torhüter (ab Minute 36 stand René Kind zwischen den Pfosten) landeten beim Gegner. Dennoch rückte ein Punktgewinn in greifbare Nähe, denn Bauer glich per Solo zum 20:20 und in Überzahl zum 21:21 aus. Da aber Bovensmann überhastet abzog, „Pico“ Marks vergab und der phlegmatisch wirkende Nico Tsolakis per Siebenmeter scheiterte, neigte sich die Waage doch Richtung Volmetal. Im Nachwurf verkürzte Hell auf 24:25, aber Schliepkorte machte im Gegenzug den Deckel drauf.

HSG: Fritzsche (36. Kind); Bauer (10/1), Hell (5), Bovensmann (4), Maschin (2), Hollatz (2), Tsolakis (2/2), Waschk, Marks. bg

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Niederlagen für untere Teams der HSG-Handballer

Hohenlimburg. Enttäuschung hoch sechs: Nicht nur die beiden ranghöchsten Handball-Teams der HSG Hohenlimburg verloren am Wochenende. Auch die anderen Mannschaften (das Spiel der „Vierten“ fiel aus) mussten der Konkurrenz gratulieren.

Herren-Bezirksliga: HSGH II – VfL Eintracht Hagen IV 25:30 (15:16). Wie später die Erstgarnitur, kassierte auch die Reserve gegen den Lokalrivalen ihre erste Heimniederlage. Der wieder einmal wegen Personalmangels aufs Parkett gezwungene Spielertrainer Faruk Brahimi war nicht nur angefressen, weil er zwei Siebenmeter nacheinander verwarf: „Wenn man so wenige Stammkräfte zur Verfügung hat und drei davon auch noch Totalausfälle sind, kommt so etwas dabei heraus.“ Der Start verlief noch optimal, doch das 5:0 nach nur vier Minuten konterten die von Middendorf (12/5) angeführten Gäste mit eigener Fünferserie zum 8:9 (17.). Zur Pause lag die HSG knapp im Rückstand, hatten Max Hell, Marc Geisler und Philipp Wittke ihre Farben auf Tuchfühlung gehalten. Auch nach 44 Minuten (20:22) bestand noch Hoffnung, aber dann ließ die Torausbeute zu wünschen übrig. Als Hell per Doppelschlag aufwartete, stand es bereits 23:30. Die HSG bekam zu spüren, dass ohne Leistungsträger wie Bogdan Wittke, Dralus, Goebels und Menges die Luft dünn wird.

HSG II: M. Hell (8), Geisler (6), Raeder, P. Wittke (je 3), Brahimi (3/2), Brammen (2).

Kreisliga: HSG III – HSV Hemer II 24:26 (11:15). Ausgerechnet zwei ehemalige Hohenlimburger, nämlich Kevin Rinke (5/1) und Thorben Hennig (4), gehörten zu den treibenden Kräften, die die Niederlagenserie des Aufsteigers am Ende verlängerten. Die HSG lag von Beginn an in Rückstand, schien beim 4:11 einem Debakel entgegenzusteuern, aber dank Tim Hell und André Richter wurde der Rückstand bis zur Pause auf vier Tore reduziert. Bis zum 20:24 dominierte der Gast, aber dann gelangen den Hohenlimburgern vier Treffer am Stück. Eine Zeitstrafe für Hell stoppte die Wende.

HSG III: T. Hell (12/7), A. Richter (5), M. Hell (3), Geisler, Arns, F. Richter, Bonacker (je 1).

Damen-Bezirksliga: HSG Gevelsberg-Silschede II – HSGH II 14:13 (10:5). Nur knapp verpasste die stark verjüngte und im Rückraum wenig durchschlagskräftige Hohenlimburger Reserve ihren ersten Saisonpunkt. „Kombiniert haben sie gut, aber es fehlte in der ersten Halbzeit der Mut, sich auch mal weh zu tun“, kommentierte Trainer Martin Tessari, warum sein Team mit 5:11 (33.) in Rückstand geriet. Besser wurde es, als Saskia Betchen in den Rückraum wechselte und dort mit einigen Unterhandwürfen zur Aufholjagd blies. Die stabile Deckung und eine sicher vollstreckende Linksaußen Leonie Funke ermöglichten eine Aufholjagd, die bis zum 14:13 durch Julia Herbel, die einen der fünf vergebenen Strafwürfe im Nachsetzen verwandelte, anhielt. Es gab sogar noch einen letzten Angriff, der aber überhastet abgeschlossen wurde. „Wir bauen gerade ein ganz junges Team auf. In Kürze werden wir einen Neuzugang auf der Spielmacherposition präsentieren, deshalb bin ich sehr optimistisch, dass wir den Klassenerhalt schaffen.“

HSGH II: Betchen (5/1), Funke (3), Krüger (2), Ackermann (2/1), Herbel (1).

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Rumpfteam wehrt sich gegen Liga-Primus tapfer

Hohenlimburg. Die nur mit einer Rumpf-Besetzung angetretenen Handball-Damen der HSG Hohenlimburg hatten beim Verbandsliga-Spitzenreiter Westfalia Kinderhaus erwartungsgemäß nichts zu bestellen. Im letzten Spiel vor der längeren Herbstpause (es geht erst am 11. November daheim gegen Dortmund II weiter) unterlag der Aufsteiger im Münsterland mit 21:36 (10:16), liegt mit 6:6-Zählern aber weiterhin im gesicherten Mittelfeld.

Trainer Mike Ruppenstein wusste schon vor dem Anpfiff, dass es nur darum gehen würde, die Niederlage in Grenzen zu halten. Schließlich musste er eine Handvoll Leistungsträgerinnen ersetzen, besaß im Rückraum so gut wie keine Alternativen. Neben den Langzeitverletzten Anna-Lena Schneider, Jennifer Tille und Norma Kramer fehlten diesmal auch Ann-Cathrin Kamann, Laura und Annika Funke sowie die weiterhin erkrankte Nina Hillebrecht, die trotz etlicher Arztbesuche noch keine Diagnose hat. So blieben ganze fünf etatmäßige Feldspielerinnen übrig, wurde der Kader durch die Reservistinnen Christina Markmeyer, Julia Herbel und Nina Dehmke aufgefüllt, half auch Torfrau Lisa Witte im Feld aus. In der Anfangsphase lief es erstaunlich gut. Zweimal (4:3 und 5:4) konnte der Aufsteiger sogar in Führung gehen. Erst allmählich setzte sich die individuelle Klasse der zudem mannschaftlich sehr geschlossenen Westfalia-Damen durch. Nach dem 13:7 (18.) gelang dem Gast eine kleine Aufholjagd zum 10:14 (25.), doch zur Pause führte Kinderhaus mit sechs Toren.

Pause kommt gerade recht

So lange die Kraft reichte, wehrte sich die HSG energisch, hielt dank der guten Form von Torhüterin Janine Schneider bis zum 18:13 (38.) dagegen, aber dann häuften sich die Ballverluste. Nach 45 Minuten lag Kinderhaus mit 24:14 vorne und konnte noch einiges fürs Torkonto tun. „Ich bin alles andere als enttäuscht. Die Mädels haben das Beste aus der Situation gemacht. Die Pause kommt uns gerade recht“, resümierte Ruppenstein.

HSG: J. Schneider; A. Witte (6/2), Becker (4), Kling (3), Raabe (3), Scheibe-Jochheim (2), Geitebrügge (1), Herbel (1), Markmeyer (1), L. Witte, Dehmke. bg

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VfL gerät nur kurz ins Schleudern

Hohenlimburg. Jetzt hat es die Landesliga-Handballer der HSG Hohenlimburg auch daheim erwischt: Im Lokalderby gegen eine personell aufgestockte Drittgarnitur des VfL Eintracht Hagen setzte es vor 150 Zuschauern eine 28:34 (12:18)-Niederlage, deren Ursache in einer ganz schwachen Phase vor der Halbzeit zu suchen war.

Der Start hätte für die HSG kaum besser verlaufen können, denn die Flügelspieler Tom Maschin und Nikolas Tsolakis sorgten für eine 2:0-Führung, Jonas Bovensmann besorgte das 3:1. Zwischen zwei Treffern von Patrick Arlt aber schlug der Gast dreifach zu.

Spielertrainer Levent Cengiz stark

Und das kam nicht von ungefähr, denn der am Kreis stets gefährliche Spielertrainer Levent Cengiz konnte erstmals auf den Rückraum-Hünen Alexander Mazur, der auf halblinks viel Gefahr ausstrahlte und damit auch Räume für den am Ende mit zwölf Toren überragenden Linksaußen Jan Wilhelm schuf, zurückgreifen. Nach dem 7:9 fing sich die HSG, traf durch Bovensmann sogar in Unterzahl und schnürte einen Viererpack, den Tsolakis vom Siebenmeterpunkt zum 11:9 beschloss. Keiner konnte ahnen, dass der Treffer von Bovensmann zum 12:11 (21.) der letzte für die HSG in Halbzeit eins sein würde. Plötzlich lief im Angriff nichts mehr zusammen, hoffte Trainer Sascha Maystrenko, der beim Stande von 12:14 eine wirkungslose Auszeit nahm, vergeblich darauf, dass Felix Bauer explodieren würde. Der Spielmacher und Torjäger in Personalunion blieb, obwohl nicht in Manndeckung genommen, erstaunlich blass. Das 12:18 zur Pause war natürlich eine hohe Hypothek, zumal Bovensmann eine Zeitstrafe abbrummte.

Energisch aus der Pause

Zwar kam Hohenlimburg wieder energisch aus der Kabine und verkürzte zum 14:18, aber Hagen antwortete mit einem Dreierpack und sorgte dafür, dass die Unterstützung von den Rängen versiegte. Maystrenko versuchte allerhand, schickte René Kind zwischen die Pfosten und ließ Mazur in Sonderbewachung nehmen. Tatsächlich geriet der VfL kurzzeitig ins Schleudern, brachte die HSG mit einer Viererserie zum 20:24 das Publikum wieder hinter sich. Wirklich beeindruckt schienen die Hagener allerdings nicht. Und weil Wilhelm seine Gala mit einem Doppelschlag zum 31:23 fortsetzte, nutzte den Hausherren auch eine weitere Viererserie wenig. Arlts 27:31 schloss sich eine Zeitstrafe für Kind an, die die Eintracht konsequent nutzte und damit ihre ersten Auswärtszähler einfuhr. Für die HSG hingegen, die nur noch einen Punkt vor dem Drittletzten aus Menden liegt und am Samstag zum nächsten Nachbarschaftsduell nach Volmetal muss, hat jetzt der Abstiegskampf begonnen.


HSG Hohenlimburg – Eintracht Hagen III 28:34 (12:18)

 
HSG: Fritzsche (33. Kind); Maschin (6), Tsolakis (4/2), Arlt (4), Bovensmann (4), Hollatz (3), Bauer (2), Waschk (2), Doescher (2), Brammen (1), B. Hell, Truss.

Tore für Eintracht Hagen: Wilhelm (12/2), Mazur (5), Oberste (4), Hoppe (4), Cengiz (4), Queckenstedt (3), Grebe (1), Reinartz (1).

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Derbyzeit in der Rundturnhalle

Handball: Verbandsliga-Frauen reisen ins Münsterland. Kamann, Voß, Kramer und Hillebrecht fehlen. Heimdebüt für die vierte Mannschaft

 
Hohenlimburg. Alle vier Handball-Herrenteams der HSG Hohenlimburg genießen heute in der Rundturnhalle Heimrecht und brennen darauf, ihre nicht gerade üppigen Punktekonten aufzustocken.

Der lange Handballtag beginnt um 14 Uhr, wenn die vierte Mannschaft ihr Saison-Heimdebüt in der 2. Kreisklasse gegen die SG Menden Sauerland III gibt. Die Drittgarnitur, die in der Kreisliga bislang noch kein Erfolgserlebnis verbuchen konnte, empfängt um 15.45 Uhr den HSV Hemer II und schlüpft wieder einmal in die Außenseiterrolle. Danach stehen gleich zwei Derbys gegen Vertretungen des VfL Eintracht Hagen an. Um 17.30 Uhr wird die HSG-Zweite versuchen, sich mit einem Sieg über Hagen IV ein positives Punktekonto zu verschaffen, was für einen Bezirksliga-Aufsteiger eine äußerst erfreuliche Zwischenbilanz wäre. Hüben wie drüben wird eine Vielzahl von alten Haudegen auflaufen, die sich aus früheren Duellen kennen. Der VfL liegt als Vierter fünf Plätze vor den Brahimi-Schützlingen, die im Siegfalle aber vorbeiziehen würden.

Fritzenwanker fällt langfristig aus

Zum Abschluss steigt um 19.15 Uhr das Landesliga-Duell zwischen der HSG-Erstgarnitur, die mit ihren bisherigen 5:5-Zählern recht zufrieden ist, und der einen Punkt zurückliegenden, weil auswärts noch erfolglosen Eintracht-Dritten. Die wird ja von Spielertrainer Levent Cengiz gelenkt, mit dem sich Hohenlimburgs Coach Sascha Maystrenko häufiger über die Gegner austauscht. Diese Freundschaft ruht für die 60 Minuten, in denen die HSG ihre Heimstärke unter Beweis stellen und den Abstand zur in dieser Saison sehr breiten Abstiegszone ausbauen will. Die schwache erste Hälfte in Schwelm liegt Maystrenko zwar noch im Magen, aber er geht fest davon aus, dass seine Schützlinge diesmal den Start nicht verschlafen. Allerdings muss er seine Abwehr auf längere Sicht umstellen, da sich der lange Kreisläufer Anouar Fritzenwanker aus beruflichen Gründen bis zum Jahreswechsel abgemeldet hat. Noch grübelt Maystrenko, ob er trotzdem eine 6:0-Formation aufbieten oder deutlich offensiver decken lässt, was gegen die Eintracht, die ja in Marc Oberste einen herausragenden Spielmacher besitzt, durchaus riskant ist.

Die Verbandsliga-Frauen der HSG haben eine weite Tour und ein äußerst schwieriges Match vor sich, müssen heute (17 Uhr) bei Spitzenreiter Westfalia Kinderhaus antreten und werden schon um 14 Uhr mit einem Bus abfahren. Die Hohenlimburgerinnen, die ja zuletzt gegen beide Kellerkinder aus Hörde und Drolshagen nicht über Punkteteilungen hinaus kamen, liegen zwar nur zwei Zähler hinter den Münsterländerinnen, sind aber, da zum Leidwesen von Trainer Mike Ruppenstein neben Norma Kramer auch die zuletzt so überzeugende Carina Voß und Ann-Cathrin Kamann ausfallen, krasser Außenseiter. Zumal das ersehnte Comeback von Torjägerin Nina Hillebrecht keineswegs sicher ist. „Mit einem derart geschwächten Rückraum müssen wir sehen, dass wir nicht unter die Räder kommen“, meint Ruppenstein.

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Ärgerliche Niederlage für die HSG-Reserve gegen Evingsen

Hohenlimburg. Auch die unteren Herrenteams der HSG Hohenlimburg gingen am Wochenende leer aus. Die zweite Mannschaft hätte dabei fast dem Co-Spitzenreiter aus Evingsen ein Bein gestellt.

Handball-Bezirksliga: TS Evingsen – HSGH II 24:22 (11:10). „In Normalform hätten wir das gewonnen“, meinte HSG-Coach Faruk Brahimi, der sich wegen der vielen Fehlwürfe des zu Beginn noch so treffsicheren Marc Geisler erneut einwechselte. Schon ein wenig mehr Konzentration bei den Strafwürfen hätte gereicht, denn viermal scheiterten die Gäste vom Punkt aus. „Der harzfreie Ball hat uns Probleme bereitet, aber das war nicht der Hauptgrund. Bis auf unsere Torhüter hat keiner überzeugt“, resümierte Brahimi. Obwohl in Jan Menges (Handbruch) und Thomas Dralus (Urlaub) zwei Rückraum-Stammkräfte fehlten, kam die HSG zunächst gut zurecht, legte zum 4:2 und sogar 6:3 (7.) vor, blieb dann aber 15 Minuten lang ohne eigenen Treffer. Da auch Evingsen offensiv keineswegs glänzte und in dieser Phase nur viermal traf, enstand aber nur ein knapper 6:7-Rückstand. Die HSG konnte sich ihrerseits wieder auf 10:8 (25.) absetzen, ging dann jedoch bis zum Seitenwechsel leer aus.

Geisler bringt die HSG in Front

Das Hin und Her setzte sich im zweiten Abschnitt fort. Geislers Doppelschlag bescherte das 13:11 für den Aufsteiger, wenig später sah Evingsens Buczek die Rote Karte. Als Brahimi vom Siebenmeterpunkt zum 17:15 (47.) verwandelte, schien ein Erfolg sichtbar, doch fehlte es in der Schlussphase an der nötigen Konzentration und Präzision im Abschluss. Die von Lohmann und Dragila (je 6) angeführte Turnerschaft verschaffte sich zum 22:19 ein kleines, aber entscheidendes Polster, durfte aber erst aufatmen, als Dragila 30 Sekunden vor Schluss das 24:22 markierte.

HSG II: Schmidt (31. Mang); Geisler (5/1), Raeder (3), B. Wittke (3), P. Wittke (3), Brahimi (3/1), Hardam (2), Goebels (2/1), M. Hell (1), Vartmann, Jochheim, Brammen.

2. Kreisklasse: TV Wickede – HSG IV 27:14 (10:8). Die zum zweiten Saisonspiel mit nur acht Akteuren angereisten HSG-Oldies hielten bis zum 10:10 (32.) voll dagegen. Als aber Jatzenko die Rote Karte (38.) sah, fehlte jegliche Wechselmöglichkeit. Über 17:10 (43.) und 21:11 (49.) zog Wickede auf und davon.

HSGH IV: Schachulski; Ofluoglu (7), Hartung (3), Seuthe (2), Schütte (2/2), Dewenter, B. Hell, Jatzenko. bg

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F-Jugend siegt 8 : 7 gegen Hemer 2

gem. E-JGD 2009 Kreisklasse
HSG Hohenlimburg – HSV 81 Hemer 2  8:7 (2:2)
In einem spannenden Spiel bei dem sich keine Mannschaft absetzten konnten gewannen die Mädels und Jungs der HSG Hohenlimburg F Jugend knapp gegen die Handballer aus Hemer. Die geschlossene Mannschaftleistung (Die 8 Tore wurden von 5 verschiedenen Spieler geworfen) war die Grundlage des Erfolges. Julian sowie Sajuri erzielten ihre ersten Tore für die HSG und waren mächtig Stolz auf Ihre Leistung. Der Spass am Spiel war beiden Mannschaften klar anzusehen.

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Damen spielen nur unentschieden 

Hohenlimburg. Zweites Unentschieden in Folge gegen ein bis dato punktloses Kellerkind: Bei den ersatzgeschwächten Handball-Frauen der HSG Hohenlimburg kam über das 25:25 (15:11) gegen den TuS Drolshagen keine Freude auf, hatten sie doch den Sieg durch eine Vielzahl eklatanter Fehlpässe und unglücklicher Abschlüsse selbst aus der Hand gegeben.

Der Start verlief vielversprechend, denn nach fünf Minuten führte die HSG mit 4:1 – und das, obwohl die doch aus Leipzig angereiste Ann-Cathrin Kamann zunächst ebenso auf der Bank saß wie Kreisläuferin Lena Becker. Mit druckvollen Aktionen aus dem Rückraum gelang es den Hohenlimburgerinnen, Drolshagens Abwehr auszuhebeln. Vor allem Carina Voß war mit ihren Schlagwürfen in schöner Regelmäßigkeit erfolgreich. Weil aber die Versuche, die Kreisläuferin einzusetzen, allzu oft mit Ballverlusten endete, zudem das Rückzugverhalten gegen die kleine Linksaußen Heidbüchel (9) ungenügend war, stand es nach 20 Minuten 9:9.In der Schlussphase der ersten Hälfte aber setzte sich die HSG ab. Annika Witte (zwei Siebenmeter), Becker und Kamann sorgten für das 15:11 (28.).

Zerreißprobe

Doch wie gewonnen, so zerronnen. Der Einstieg in Halbzeit zwei wurde zur Zerreißprobe auch für die Nerven der Zuschauer, denn gegen die jetzt früh die HSG-Rückraumachse attackierenden Drolshagenerinnen reihte sich ein missglückter Pass Richtung Kreis an den anderen. Der bereits dritte vergebene Siebenmeter, dazu Pfostenknaller von der in Sonderbewachung genommenen Kamann – es schien sich alles gegen die Gastgeberinnen verschworen zu haben. Voss beendete den „Spuk“ zum 16:17, die Struktur im Kombinationsspiel nahm wieder zu. Und weil Lisa Witte einige sehenswerte Paraden bot, schien die HSG, obwohl sie bei doppelter Unterzahl einen Gegentreffer kassierte, doch noch auf die Siegerstraße abzubiegen. Kamanns 24:21 (51.) führte allerdings dazu, dass Drolshagen noch früher attackierte. Plötzlich war Nadine Kling in der Position, kluge Entscheidungen treffen zu müssen, was ihr an diesem Abend einfach nicht gelang. Nach Heidbüchels Dreierpack war der Vorsprung dahin. In der 58. Minute fiel sogar das 24:25. Hohenlimburg atmete auf, als Annika Witte in Überzahl wenigstens noch der Ausgleich gelang.

HSG: L. Witte (J. Schneider); Voß (9), Witte (6/4), Becker (4), Kamann (3/1), Raabe (2), Geitebrügge (1), Kling, A. Funke, Scheibe-Jochheim.

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Vorjahressieg nicht wiederholt

Hohenlimburg. Die Handball-Herren der HSG Hohenlimburg konnten ihren Vorjahrescoup bei der TG RE Schwelm nicht wiederholen und kassierten gestern Abend eine 26:29 (8:15)-Niederlage, die in erster Linie auf eine extrem schwache erste Hälfte zurückzuführen war.

„Wir haben keine Einstellung zum nur leicht eingesprühten Ball und den Gegner gefunden“, haderte Trainer Sascha Maystrenko. Bis zum 3:3 (8.) lief es noch halbwegs, aber dann häuften sich die Ungenauigkeiten im Abspiel und Abschluss, was wiederum die Schwelmer zu einigen einfachen Gegenstoßtoren nutzen konnten. Über 6:3 (10.) konnte die TG auf 11:4 (22.) davonziehen, weil Hohenlimburg auch defensiv zu viele Lücken offenbarte. Auch Keeper Marco Fritzsche konnte gegen seine alten Teamgefährten wenig ausrichten, machte nach 20 Minuten für René Kind Platz. Hinzu kam die schwache Tagesform von Felix Bauer, der ja in den ersten vier Spielen jeweils der deutlich beste HSG-Akteur gewesen war, sich aber diesmal mit zwei Treffern begnügen musste. Beim 5:14 (25.) drohte den Gästen eine herbe Klatsche. Doch dann fingen sie sich und deuteten ihre wahren Fähigkeiten an. Angeführt von Nico Tsolakis und Jonas Bovensmann, kämpfte sich Hohenlimburg Tor um Tor heran. Jannik Hollatz und Timo Waschk trafen sogar in Unterzahl, so dass beim 13:17 wieder Hoffnung auf eine enge Endphase bestand. Schwelm antwortete zum 24:17, aber Bauer, Waschk und Cedrik Truss hielten die Hoffnungen mit ihrem Dreierpack aufrecht.

Aufholjagd kostet Kraft

„Die Aufholjagd hat zu viel Kraft gekostet“, resümierte Maystrenko, der spätestens mit dem 27:21 (57.) wusste, dass er bei Spielende seinem Kollegen Jörg Rode zu gratulieren hatte.

HSG: Fritzsche (20. Kind); Toslakis (10/4), Bovensmann (5), Waschk (4), Bauer (2), Hollatz (2), Döscher (1), Maschin (1), Truss (1), Fritzenwanker, Hell. 

RE-Tore: Köhrer (7/2), Mperzigiannis (6), Möller (4), Fähmel (3), Kleinschmidt (3/3), Göbel (2), Meuren (2), Thäsler (2). bg

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Reserveberichte: Faruk Brahimi wieder als Spielertrainer

Hohenlimburg. Während die Handball-Reserve der HSG Hohenlimburg auch ihr zweites Bezirksliga-Heimspiel gewann, wartet die Drittgarnitur in der Kreisliga weiter auf ihr erstes Erfolgserlebnis.

Bezirksliga: HSG II – TVE Netphen 24:19 (8:12). Da eine Vielzahl von Stammkräften fehlten, konnte kaum verwundern, dass die Truppe um den als Spielertrainer fungierenden Faruk Brahimi große Mühe mit dem Mitaufsteiger hatte. Das 3:2 (7.) sollte für lange Zeit die letzte Führung gewesen sein. Die Gäste nahmen häufiger bei Ballbesitz ihren Torwart raus, um eine Überzahl zu schaffen, trafen nach dem 7:8 dreimal in Folge und gingen mit einem Vier-Tore-Polster in den zweiten Abschnitt.

Die Wende kam nach dem 11:14 (43.). Plötzlich stand die HSG-Abwehr wie eine Mauer, konnte Nachwuchskeeper Lou Schmidt neun Minuten lang seinen Kasten sauber halten. Obwohl Linksaußen Leo Hardam wegen eines Revanchefouls die rote Karte (49.) sah, konnte die HSG auch dank eines Doppelschlag des aushelfenden Landesliga-Akteurs Cedrik Truss den Spieß zum 17:14 (51.) umdrehen und sich bis auf 22:16 (58.) absetzen. „Wir haben ganz schwer ins Spiel gefunden, aber noch rechtzeitig den Hebel gefunden. Entscheidend war die Steigerung unseres Torhüters“, meinte Brahimi.

HSG II: Schmidt A. Vartmann; B. Wittke (5), P. Wittke (5), Truss (3), Hardam (3/1), Raeder (2), Brahimi (2/1), Arns (1), Brammen (1), T. Hell (1), Jochheim, L. Vartmann.

Kreisliga: HSG III – SG Iserlohn-Sümmern 27:31 (13:15). Trotz der rekordverdächtigen Ausbeute von Tim Hell, der neben zehn Siebenmetern auch noch sieben Feldtore beisteuerte, musste sich der von Michael Kreinberg gecoachte Aufsteiger dem ausgeglichener besetzten Team des früheren HSG-Spieler Volker Isenberg beugen. Hells 1:0 blieb die einzige Führung der Hohenlimburger, denn die Iserlohner antworteten gleich mit einem Viererpack. Auch die Rote Karte mit Bericht für Kiss (30.) nutzte der bis auf 13:15 herangekommenen und nie aufsteckenden HSG wenig. „Wir haben viele technische Fehler gemacht, aber trotzdem am Limit gespielt“, meinte Kreinberg.

HSG III: Gloerfeld, P. Richter; T. Hell (17/10), L. Hinz (5), A. Richter (3), Goebel (1), L. Richter, Heider, Wenderoth.

Die HSG-Vierte eröffnete ihre Serie mit einem 27:23 (13:10)-Erfolg bei der SG Iserlohn-Sümmern II. Die Tore erzielten Schütte (9/7), Raffke (6), Dewenter (3), Filippelli (2), Hartung (2), Andjic (2), Ofluoglu (2) und T. Hell (1). bg

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